Klimaschutzkonzept der Lippischen Landeskirche

Im September 2016 wurde das geplante Klimaschutzkonzept auf den Klassentagen vorgestellt. Am 21. November 2016 lag es dann der Synode zur Beratung und Beschlussfassung vor. Auf der 5. Tagung der 36. ordentichen Synode wurde dann folgender Beschluss gefasst: 

  1. Das von der Kammer für öffentliche Verantwortung in Zusammenarbeit mit dem Umweltbeauftragten inhaltlich ausgearbeitete Klimaschutzkonzept wird in der vorliegenden Fassung zur Kenntnis genommen und beraten.
  2. Aufbauend auf den Grundsatzbeschluss, den die Herbstsynode 2009 gefasst hat, beschließt die Synode der Lippischen Landeskirche, als verbindliches CO2-Reduktionsziel (ausgehend von den Basisdaten 2010) insgesamt
    * 30 % bis 2020,
    * 50 % bis 2030
    * 80 % bis 2040 und
    * 100 % bis 2050 (Klimaneutralität)
    zu erreichen.
  3. Die Synode beschließt  
    3.1 die Errichtung eines dauerhaften Klimaschutz-Umweltfond für die Kirchengemeinden für zinsfreie Darlehn mit einem Volumen von 1 Mio € mit anfänglicher zusätzlicher Zuschussregelung von 100T€
    3.2 die Erstellung von Gebäudegutachten im Rahmen der Klimaschutzinitiative des Bundes.
  4. Die Landeskirche wird Mitglied im Klimapakt des Kreises Lippe.
  5. Der Synode wird im zweijährigen Abstand über den Stand der CO2-Einsparungen berichtet.
  6. Ein endgültiger Beschluss über die Maßnahmen in den Handlungsfeldern
    * globale Klimagerechtigkeit einschl. Schöpfungstheologie
    * Wärmeenergie
    * Elektrizität
    * Mobilität
    * Gemeindeleben und Verbrauch von Gütern
    und der personellen Unterstützung durch die Landeskirche für die Kirchengemeinden wird nach weiteren Beratungen auf der Frühjahrsynode 2017 gefasst werden.
  7. Die Synode dankt insbesondere den ehrenamtlich Tätigen, namentlich Herrn Heinrich Adriaans und Herrn Heinrich Mühlenmeier, für ihr Engagement zur Erstellung dieses umfassenden Klimaschutzkonzeptes einschließlich deren bisherigen Begleitung.

Der Einführungstext und das Klimaschutzkonzept stehen zum Download bereit.


Zusätzlich gibt es die Präsentation der Veranstaltung "Heute Handeln für ein besseres Morgen" vom 24.Oktober 2016, die zur Vorbereitung der synodalen Beratung in der Herbstsynode 2016 stattgefunden hatte.


Maßnahmenkatalog und Personelle Ausgestaltung

Die Synode hat dann im Mai 2017 die Folgebeschlüsse zum Maßnahmenkatalog und zur personellen Ausgestaltung gefasst:

"Dem von der Kammer für öffentliche Verantwortung in Zusammenarbeit mit dem Umweltbeauftragten inhaltlich ausgearbeiteten Maßnahmenplan wird in der vorliegenden Fassung zugestimmt. Es soll gezielt mit der Umsetzung begonnen werden. Die  Erfahrungen mit der Umsetzung fließen in den Klimaschutzbericht ein, ebenso sind die Förderrichtlinien für den Klimaschutzfonds zu evaluieren.

Der Vorschlag zur personellen Ausstattung für die Umsetzung des Klimaschutz-Konzepts in den Kirchengemeinden wird vorbehaltlich der Förderung Dritter für die Dauer von 3 Jahren befristet angenommen.

29.11.2016 Heinrich Mühlenmeier

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