Gedenkfeier muss ausfallen

Planungen für Gedenkort in der Anna-Maria-Tintelnot-Twete gehen weiter

Detmold. Die für den 16. Mai geplante Gedenkfeier für die Opfer der Hexenverfolgung sowie der anschließende Rundgang zu den Stätten der Hexenverfolgung in der Residenzstadt Detmold müssen wegen der Corona-Krise leider abgesagt werden. Eine neue wissenschaftliche Forschung habe ergeben, dass es durch die Hexenverfolgung in und um Detmold mehr als 50 Opfer gab, teilt der Arbeitskreis Hexenverfolgung weiter mit. Darüber hinaus seien etwa 50 Kinder und Jugendliche als sogenannte Hexenkinder in Detmold gefangen gehalten worden. Die Planungen und Arbeiten für den Erinnerungsort in der Anna-Maria-Tintelnot-Twete würden fortgeführt. Auf einer Tafel an dem geplanten Erinnerungsort solle stehen: „Missachtung und Diskriminierung, Hass und Hetze beginnen mit Gedanken und Worten und führen zu Verfolgung und Vernichtung“.

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