Alavanyo informierte am Weltladentag

Der Detmolder Eine-Welt-Laden unterstützt mit erwirtschafteten Gewinnen soziale Projekte

Weltladentag vorm Eine-Welt-Laden Alavanyo: mit Informationen zum Fairen Handel

Detmold. Aus Anlass des Weltladentages hatten sich am Samstag, 18. Mai, auf dem Platz vor dem Eine-Welt-Laden Alavanyo viele Menschen eingefunden, um sich über den Fairen Handel zu informieren und Produkte kennenzulernen. Die vorbereiteten Nudel- und Gemüsegerichte kamen gut an: Gemüse aus der Region, Nudeln und Gewürze aus Thailand oder Indien. Kinder hatten Spaß beim Basteln ihrer Schultüte: vorbereitete Materialien und die Hilfe von Anja Szalatnay vom Kreis Lippe hat vielen Kindern gut gefallen. Die selbst gebastelten Tüten konnten sie mit nach Hause nehmen. „Das Dach e.V.“ informierte über seine Arbeit: Taschen, hergestellt aus leeren Kaffeetüten, fanden viele Bewunderer. Zwischendurch gab es immer wieder afrikanische Rhythmen von der Trommelgruppe „Sitto sum bah“ zu hören.

Der Eine-Welt-Laden Alavanyo ist ein Non-Profit-Unternehmen. Alle erwirtschafteten Gewinne kommen sozialen Projekten zugute. Welche Organisation eine Spende erhält, wird gemeinsam von den ehrenamtlich Mitarbeitenden entschieden. Aktuell hat Alavanyo der Organisation „Sea Eye“ eine Spende in Höhe von 3.000 Euro für dringend erforderliche Reparaturen überwiesen. Susanne Dilschmann, Vorsitzende des EWL Alavanyo: „Im Augenblick erscheint uns eine finanzielle Unterstützung für die Reparatur des Schiffes „Alan Kurdi“ sehr wichtig, da die Seenotrettung im Mittelmeer alle Hilfe benötigt. Selbstverständlich haben wir unsere Hauptprojekte in Alavanyo/Ghana und in Chaurjahari/Nepal weiter im Blick. Sie werden bei konkreten Projekten ebenfalls unterstützt“. Die noch neue „Musikschule Ouagadougou“ in Burkina Faso, gegründet von Maria Behrens, erhielt eine Spende von 1.000 Euro. Die Schule ermöglicht vor Ort Musikunterricht und die Ausbildung, beispielsweise zum Geigenlehrer, der Förderverein hat seinen Sitz in Detmold.

Den Fairen Handel zu unterstützen heißt, den Menschen vor Ort zu helfen. Sie haben bei fairem Lohn und Arbeitsbedingungen die Möglichkeit, in ihrer Heimat zu leben und zu überleben.

27.05.2019

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