Kirche auf dem NRW-Tag 2012 in Detmold

Interview mit Landessuperintendent Dr. Martin Dutzmann

Die Lippische Landeskirche und ihre Gemeinden haben sich zu Pfingsten (27./28. Mai) am Nordrhein-Westfalen-Tag in Detmold beteiligt: unter anderem mit einem ökumenischen Gottesdienst - gemeinsam mit weiteren christlichen Kirchen in Lippe - und mit Aktionen und Informationsständen. Birgit Brokmeier sprach darüber mit Dr. Martin Dutzmann. Ein Video von reformiert-info.

31.05.2012

Schutz vor sexualisierter Gewalt

Lippische Landessynode beschließt Kirchengesetz

Kreis Lippe/Detmold. Die Lippische Landessynode hat auf ihrer Tagung am 23. Januar ein Kirchengesetz zum Schutz vor sexualisierter Gewalt beschlossen. Es regelt Anforderungen zum Schutz und nennt Maßnahmen zur Vermeidung und Hilfen in Fällen, in denen sexualisierte Gewalt erfolgt. Das Gesetz ist angelehnt an eine Richtlinie der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) von 2019, welche die Einhaltung einheitlicher Standards, Verfahrensweisen und eines einheitlichen Sprachgebrauchs unter den 20 Mitgliedskirchen zum Ziel hat.
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Die Rolle der Kirche in der Corona-Pandemie

Landessuperintendent Dietmar Arends hebt im Bericht des Landeskirchenrates die Nächstenliebe und die Bedeutung der Seelsorge hervor

Kreis Lippe/Detmold. Die Liebe zum Nächsten muss der wichtigste Maßstab kirchlichen Handelns bleiben, - dies hat Landessuperintendent Dietmar Arends zum Auftakt der ersten digitalen Landessynode der Lippischen Landeskirche am Samstag, 22. Januar, im Bericht des Landeskirchenrates, in welchem kirchliche und gesellschaftliche Entwicklungen des vergangenen Jahres thematisiert werden, hervorgehoben: „Der Auftrag der Kirche besteht darin – gerade in einer Zeit wie dieser – den Menschen Gottes Zuwendung und seine Nähe weiterzusagen.“ Der Grundgedanke der Gottesliebe und der Nächstenliebe müsse auch in den Zeiten der Corona-Krise leitend sein für das Handeln der Kirche: „Die Kirche muss also auch in dieser Zeit die Menschen in den Blick nehmen, die unter dieser Krise in besonderer Weise leiden. Gleichzeitig gehört nach unserer Auffassung zu gelebter Nächstenliebe auch dazu, zum Schutz des Lebens beizutragen, wo wir es können.“
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Haushalt für 2021

Grundlage sind geschätzte Einnahmen aus der Kirchensteuer in Höhe von 35 Mio. Euro

Kreis Lippe/Detmold. Die Lippische Landessynode hat auf ihrer Tagung am Freitag, 22. Januar, den Haushalt für 2021 beschlossen. Er hat ein Volumen von rund 47 Mio. Euro. Grundlage sind geschätzte 35 Mio. Euro Einnahmen aus der Kirchensteuer. (Schätzung 2020: ebenfalls 35 Mio. Euro).
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Geflüchtete sofort aufnehmen

Lippische Landessynode fordert die Aufnahme Geflüchteter aus den Lagern in Griechenland und Bosnien-Herzegowina

Kreis Lippe. Die Lippische Landessynode hat sich auf ihrer digitalen Tagung am 22. Januar mit der Situation der Geflüchteten in den Lagern in Griechenland und Bosnien-Herzegowina beschäftigt. Angesichts der aktuell dramatischen Lage Geflüchteter an den Außengrenzen der Europäischen Union fordert die Landessynode die sofortige Aufnahme von Schutzsuchenden aus dem niedergebrannten Lager Lipa in Bosnien-Herzegowina. Sie erneuert die entsprechende Forderung nach einer Evakuierung auch der Lager auf den griechischen Inseln, insbesondere von Lesbos.
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BasisBibel erscheint am 21. Januar

Lippische Bibelgesellschaft informiert

Am 21. Januar 2021 erscheint die BasisBibel in ihrer vollständigen Ausgabe mit Altem und Neuem Testament. Sie ist eine neue Bibelübersetzung, die sich in besonderer Weise durch ihre Verständlichkeit und Zuverlässigkeit auszeichnet. Kurze Sätze, eine klare, prägnante Sprache und ihr einzigartiges Design sind die Markenzeichen der BasisBibel. Zusätzliche Erklärungen von Begriffen und Sachverhalten erleichtern das Verständnis der biblischen Texte. Die BasisBibel ist dadurch einfach zu lesen und gut zu verstehen.
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Diakonie und Ökumene gehen zusammen

Lippische Landeskirche organisiert Arbeitsbereiche neu

Kreis Lippe. Der Landespfarrer für Ökumene und Migration der Lippischen Landeskirche, Dieter Bökemeier, hat eine weitere Aufgabe übernommen: Der 57-jährige ist ab sofort Leiter des neu gebildeten Referats für Diakonie und Ökumene. Diesem Referat sind verschiedene diakonische Beratungsangebote, die Vernetzung zu lippischen diakonischen Trägern sowie die weltweiten Beziehungen der Lippischen Landeskirche, zum Beispiel zu Partnerkirchen, Missions- und Hilfswerken, zugeordnet. Die Themen aus dem Bereich Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung sowie die Aspekte Flucht, Migration und Internationale Gemeindearbeit werden ebenfalls in dem neuen Referat bearbeitet.


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Digitale Landessynode

Lippische Landessynode befasst sich u.a. mit dem Haushalt für 2021, dem Bericht des Landeskirchenrats und der Anhebung der Altersgrenze für Kirchenvorstände

Kreis Lippe/Detmold. Die 4. Tagung der 37. ordentlichen Landessynode der Lippischen Landeskirche konnte aufgrund der Covid-19-Pandemie im November nicht stattfinden. Die Tagung wird am 22. und 23. Januar digital nachgeholt. Auftakt ist am Freitag, 22. Januar, um 18 Uhr. Unter anderem stehen die Haushaltsberatungen auf der Tagesordnung. Der Landeskirchenrat, der die Lippische Landeskirche zwischen den Tagungen der Landessynode leitet, hatte den Haushalt noch im vergangenen Jahr nur vorläufig beschlossen.
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Entwicklung von Babys und Kleinkindern

Online-Veranstaltungen der Ev. Familienbildung

Kreis Lippe. Die Evangelische Familienbildung der Lippischen Landeskirche weist darauf hin, dass auch im neuen Jahr wieder Online-Veranstaltungen zu verschiedenen Themen rund um die Entwicklung von Babys und Kleinkindern stattfinden. Eltern können sich zum Beispiel über Ernährung und Schlafverhalten von Kindern informieren.
Expertinnen aus den jeweiligen Bereichen führen durch die Veranstaltungen und beantworten Fragen.Die einzelnen Termine sowie weitere Informationen finden Sie unter www.ev-familienbildung-lippe.de.
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Wintermärchen für Winternächte

Online-Schreibkurs für Frauen an vier Abenden

Kreis Lippe. Zu einem Online-Schreibkurs lädt Brigitte Fenner, Pfarrerin für Frauenarbeit der Lippischen Landeskirche, interessierte Frauen ein. Start ist am Donnerstag, 14. Januar. Die weiteren Termine sind am 28. Januar, 11. Februar, 25. Februar, alle jeweils von 20 bis 21.30 Uhr.
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Gottesdienste im Januar

Die Lippische Landeskirche empfiehlt ihren Gemeinden, auf Präsenzgottesdienste bis zum 31. Januar zu verzichten

Kreis Lippe. Die Lippische Landeskirche empfiehlt ihren Kirchengemeinden, auch weiterhin alternative Formen für ihre Gottesdienste zu suchen und auf Präsenzgottesdienste zu verzichten. Landessuperintendent Dietmar Arends: „Angesichts der gegenwärtigen Situation, in der Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie noch einmal verschärft werden, haben wir uns entschieden, die Empfehlung an die Kirchengemeinden, keine Gottesdienste in präsentischer Form zu feiern, bis zum 31. Januar zu verlängern.
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Lippische Landeskirche international

Keunmyung Heo als Pastor für Erprobungsraum eingeführt

Kreis Lippe. Die Lippische Landeskirche hat seit kurzem einen koreanischen Pastor für die koreanisch-sprachige Seelsorge und den Erprobungsraum „Interkulturell Kirche in Lippe sein“ angestellt. In einem internationalen Gottesdienst in der Erlöserkirche in Detmold wurde Keunmyung Heo feierlich in seinen Dienst eingeführt. Landessuperintendent Dietmar Arends hieß ihn und seine koreanische Gemeinde herzlich willkommen! Denn auch die Mitglieder seiner Evangelisch Koreanischen Kirchengemeinde Detmold ordnen sich jetzt der Lippischen Landeskirche zu.
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Verbindung mit internationalen Partnern

Lippische Landeskirche unterstützt Kirchen im globalen Süden und in Mittel- und Osteuropa

Kreis Lippe. Arbeitslosigkeit und teilweise sogar Hunger – das alles sind Folgen der notwendigen Lockdown-Maßnahmen während der Corona-Pandemie im globalen Süden dieser Welt sowie teilweise in Mittel- und Osteuropa. Auch Partnerkirchen der Lippischen Landeskirche und ihrer Kirchengemeinden in diesen Regionen sind davon betroffen. Ein großes Problem ist, dass wegen ausfallender Gottesdienste die Kollekteneinnahmen fehlen, aus denen zum Beispiel die Gehälter der Mitarbeitenden bezahlt werden. Die Lippische Landeskirche hat ihre Partnerkirchen bereits im Frühjahr mit einem Nothilfefonds in Höhe von 100.000 Euro unterstützt.
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Das soziale Engagement der Fürstin Pauline

Lippische Landeskirche und Fürstin-Pauline-Stiftung stellen neue Veröffentlichung vor

Kreis Lippe. Als ein „außerordentliches intellektuelles Erlebnis“, beschreibt der Bielefelder Historiker Dr. Frank Konersmann seine intensive Beschäftigung mit Schriften, Äußerungen und Einordnungen der Fürstin Pauline zur Lippe. Daraus entstanden ist die Veröffentlichung „Die Fürstin Pauline als Erfinderin ihrer selbst. (1769 bis 1820). Ein biographischer Essay“, den die Lippische Landeskirche und die Fürstin-Pauline-Stiftung als Auftraggeber der Würdigung anlässlich des 200. Todestages Fürstin Paulines jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt haben. „Gerade im Blick auf das soziale Miteinander hat Fürstin Pauline tiefe Spuren hinterlassen,“ stellen Landessuperintendent Dietmar Arends und Vorstandsvorsitzender Dirk Pruin fest.
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Kindern Zukunft schenken

Aufruf zur 62. Aktion Brot für die Welt

Kreis Lippe. Am Sonntag, 29. November, 1. Advent, wird die 62. Aktion Brot für die Welt eröffnet, in Lippe um 10 Uhr im Gottesdienst der evangelisch-reformierten Stadtkirche Bad Salzuflen. Im Mittelpunkt stehen die Kinder. „Das ist – gerade in diesem Jahr – bitter nötig“, sagt Landessuperintendent Dietmar Arends: „Kinder leiden unter den direkten und indirekten Folgen der Pandemie – hier bei uns – und noch viel mehr im globalen Süden.“
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Neue Entwicklungen anstoßen

Lippische Landeskirche und Evangelische Kirche von Westfalen kooperieren auf dem Feld der Gemeindeberatung

Westfalen/Lippe. Künftig wollen sie gemeinsam Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen mit Beratung zur Seite stehen: die Lippische Landeskirche und die Ev. Kirche von Westfalen kooperieren auf dem Feld der Gemeindeberatung und haben hierzu eine Vereinbarung abgeschlossen. Beide Landeskirchen einigten sich auf gemeinsame Qualitätsstandards der Gemeindeberatung und sichern nun den Einsatz der Gemeindeberaterinnen und -berater in der jeweils anderen Landeskirche rechtlich ab.
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Gebet der Religionen um Solidarität und Hoffnung

Auf dem Marktplatz in Detmold beten Christen, Juden, Muslime und Eziden gemeinsam

Kreis Lippe/Detmold. Angesichts der Pandemie und zunehmenden Spaltung der Gesellschaft haben Vertreterinnen und Vertreter von vier Religionen – Christentum, Islam, Judentum und Ezidismus zusammen auf dem Marktplatz gebetet, um ein Zeichen der Solidarität und Hoffnung zu setzen. Dieter Bökemeier, Landespfarrer für Ökumene und Mission der Lippischen Landeskirche: „Wir glauben, dass es gerade jetzt wichtig ist, gemeinsam, aber in unserer jeweiligen gottesdienstlichen Tradition, zu beten und dabei unseren Zusammenhalt als verschiedene Religionen zu zeigen.“ So wolle man zu Versöhnung und Verständigung beitragen gegen Hass und gegen Terror, der Religionen instrumentalisiere.
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Toleranz-Tunnel

Lippische Landeskirche unterstützt Wanderausstellung gegen Hass, Rassismus und Antisemitismus

Kreis Lippe. Die Lippische Landeskirche unterstützt das Bildungs- und Präventionsprojekt „Toleranz-Tunnel“ sowohl ideell als auch mit einer Starthilfe von 2.500 Euro. Dabei geht es um die Gestaltung und den Bau von mobilen Ausstellungen, die in Ostwestfalen-Lippe und auch bundesweit Intoleranz, Hass, Rassismus, Antisemitismus in unserer Gesellschaft thematisieren sollen.
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Neuer Termin für Chormusical in Lemgo

„Martin Luther King – ein Traum verändert die Welt“: Verlegung wegen des Corona-Virus vom 6. März auf den 13. November 2021

Kreis Lippe. Aufgrund der aktuellen Situation und der Empfehlungen sowie Verbote für Großveranstaltungen während der Corona-Pandemie wird das Chormusical Martin Luther King in der PHOENIX CONTACT arena Lemgo in den Herbst 2021 verschoben. Neuer Termin ist der 13. November 2021.
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Auswirkungen der Corona-Krise auf den globalen Süden

Aufruf: Die Arbeit von Brot für die Welt gerade jetzt mit Spenden unterstützen

Kreis Lippe. Während in vielen Teilen Europas die Infektionszahlen zurückgehen und staatliche Existenzsicherungsmaßnahmen weitgehend greifen, verzeichnen viele Länder im Süden der Welt steigende Zahlen von Covid-19-Infizierten mit verheerenden sozialen Auswirkungen. Denn hier gibt es oft nur wenig Testmöglichkeiten, kaum Zugang zu Schutzausrüstung, schlechten Zugang zu Wasser für regelmäßiges Händewaschen und kaum Abstandmöglichkeiten in dichtbesiedelten Slumgebieten. Scharfe Lockdowns verschärfen Armut und Hunger. Bauern können ihre Ernte nicht verkaufen, Straßenverkäufer und Tagelöhner verdienen nichts mehr aufgrund der Schließung von Märkten, Straßenverkaufsständen und Baustellen. Staatliche Auffangmaßnahmen gibt es nur selten. „Unsere Solidarität darf nicht an Grenzen haltmachen; sie gilt den von Covid-19 Betroffenen in Lippe genauso wie an anderen Orten dieser Welt“, so Landessuperintendent Dietmar Arends. „Darum wurde ein Nothilfefonds für Lippe und die Partnerkirchen der Lippischen Landeskirche aufgelegt.“ Kirchen, Religionsgemeinschaften und kirchennahe Organisationen haben bei der Bewältigung der Krise im Süden eine Schlüsselrolle. Darum unterstützt auch die Hilfsorganisation Brot für die Welt diese Arbeit. Mit Projektmitteln werden unter anderem Aufklärungsarbeit über Covid-19, das Bereitstellen von Schutzkleidung und -masken sowie Desinfektionsmittel für die ärmsten Menschen und die Weiterbildung medizinischen Personals finanziert.
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