Nachgefragt: 4. Videokonferenz mit Partnerkirchen zur Corona-Pandemie

Gekürzter Mitschnitt mit deutschen Untertiteln vom 7.September veröffentlicht

Wir haben einen gekürzten Mitschnitt unserer live gestreamten Videokonferenz mit Ökumenischen Partnern vom 7.9.2020 erstellt. Auf komprimierten 22 Minuten gibt es hier Informationen aus Südafrika, Rumänien, Litauen, Ghana, Togo – und auch aus Lippe. Wir haben nachgefragt, wie es ein halbes Jahr nach Beginn der Pandemie bezüglich COVID-19 in unseren Partnerkirchen und ihren Ländern aussieht:
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Großes Vertrauen in Brot für die Welt

Evangelisches Hilfswerk legt Jahresbilanz vor – 327.000 Euro an Spenden kamen aus Lippe

Kreis Lippe. Brot für die Welt hat im vergangenen Jahr rund 327.000 Euro Spenden und Kollekten aus Lippe erhalten. Das ist ein sehr gutes Ergebnis und eine Steigerung im Vergleich zum Vorjahr. (2018: rund 271.000 Euro). In dieser Summe sind alle Kollekten und Spenden aus der Region enthalten. „Wir sind froh und dankbar für das große Vertrauen, das Spenderinnen und Spender Brot für die Welt auch 2019 geschenkt haben. Mit ihren Spenden und Kollekten gegen Hunger, Armut und Ungerechtigkeit haben sie Millionen Menschen geholfen, ihre Lebenssituation zu verbessern“, sagt Dieter Bökemeier, Landespfarrer für Ökumene und Mission der Lippischen Landeskirche.
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Wie auf Adlerflügeln

Internationaler Gottesdienst in der Erlöserkirche am Markt in Detmold

Detmold. „The Whole World in Worship“ – Christen aus unterschiedlichen Ländern feierten gemeinsam einen internationalen Gottesdienst in der Erlöserkirche am Markt in Detmold. Bibellesungen, Gebete und Predigt wurden auf Deutsch, Englisch, Koreanisch, Farsi und Arabisch gesprochen. Weil aufgrund des Infektionsschutzes nicht gesungen werden konnte, bereicherten internationale Musikbeiträge den Ablauf.

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„Wir lassen niemanden ertrinken!”

Sea-Watch, Ärzte ohne Grenzen und United4Rescue retten gemeinsam Leben auf dem Mittelmeer – erster Rettungseinsatz startet im August

Berlin/Detmold. Das vom Bündnis United4Rescue zur Verfügung gestellte Rettungsschiff Sea-Watch 4 wird in Kürze zu seinem ersten Rettungseinsatz im Mittelmeer aufbrechen. Der Einsatz wird von der Organisation Sea-Watch operativ geleitet und durch Ärzte ohne Grenzen medizinisch unterstützt. Während europäische Staaten weiterhin Such- und Rettungsaktivitäten blockieren und kriminalisieren, ist die Sea-Watch 4 ein klares Zeichen der Solidarität und Menschlichkeit, die dem Sterbenlassen im Mittelmeer nicht tatenlos zusieht.
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Lippische Landeskirche hilft

Corona-Hilfe für Menschen in Lippe und in den Partnerkirchen

Kreis Lippe. Die Lippische Landeskirche hat einen Nothilfe-Fonds in Höhe von 200.000 Euro ins Leben gerufen zur Unterstützung von Menschen, die aufgrund der Corona-Krise in finanzielle Notlagen geraten sind. 100.000 Euro sind für Nothilfe in den Partnerkirchen (zum Beispiel in Südafrika, Ghana, Togo, Mittelosteuropa) gedacht. In diesen Ländern sind durch die Corona-Krise die sozial-diakonischen Hilfsstrukturen für benachteiligte Menschen akut gefährdet, da sie fast ausschließlich über Kollekten finanziert werden, diese aber in der gegenwärtigen Situation komplett wegbrechen.
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Für Frieden und Versöhnung eintreten

Lippische Landeskirche veröffentlicht Videobotschaft mit polnischer Partnerkirche

Kreis Lippe. Mit einer gemeinsamen Videobotschaft mit ihrer Partnerkirche in Polen erinnert die Lippische Landeskirche an das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 75 Jahren. Eigentlich sollte ein gemeinsamer Gottesdienst zeitgleich in Lippe und in Polen gefeiert werden. Wegen der Corona Epidemie ist dies leider nicht möglich. Die Videobotschaft ruft dazu auf, die Erinnerung an die Schrecken des Krieges und der Gewaltherrschaft der Nationalsozialisten wachzuhalten und aus dieser Erinnerung heraus gemeinsam weiter für Frieden und Versöhnung einzutreten.
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Trauriger Jahrestag

Vor sieben Jahren starben hunderte Menschen in Bangladesch beim Einsturz einer Textilfabrik – Lippische Landeskirche schließt sich der Forderung nach einem Lieferkettengesetz an

Kreis Lippe. Vor sieben Jahren, am 24. April 2013, lenkte das Unglück in der bengalischen Textilfabrik Rana Plaza, bei dem 1.135 Menschen starben, die Aufmerksamkeit der Verbraucherinnen und Verbraucher auf die katastrophalen Produktionsbedingungen in der Bekleidungsindustrie: Weltweite Lieferketten beginnen oft in Ländern des Globalen Südens. Die schwächsten Glieder der Kette sind dabei häufig die Arbeiterinnen und Arbeiter. Sie verdienen oft sehr wenig, haben zu lange Arbeitstage und sind ungeschützt dem Umgang mit Chemikalien ausgesetzt. In den Nähfabriken gibt es zudem oft nur unzureichenden Brandschutz. Trotz erfolgreichen Drucks der Öffentlichkeit gibt es bis heute noch keine ausreichenden globalen Arbeitsstandards in der Textilindustrie im Süden der Welt.
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Nicht die Menschen in den Flüchtlingslagern der Ägäis vergessen

Lippische Landeskirche fordert Aufnahme von Kindern und Evakuierung der Flüchtlingslager

Kreis Lippe. Die Lippische Landeskirche erinnert gerade zu Ostern auch an die Menschen in den Flüchtlingslagern auf den Inseln der griechischen Ägäis. Landessuperintendent Dietmar Arends stellt sich ausdrücklich hinter die Forderung des EKD-Ratsvorsitzenden Heinrich Bedford-Strohm, in Deutschland jetzt kurzfristig die lange zugesagte anteilige Aufnahme von insgesamt 1500 Kindern durchzuführen. Dietmar Arends: „Angesichts der Bedrohung durch das COVID-19-Virus ist es richtig, dass wir jetzt alles tun, um die Menschen in unserem Umfeld, in Deutschland und in Europa zu schützen und wirtschaftliche Existenzen zu sichern. Darüber dürfen wir aber nicht die vielen bedrohten Menschen in den Flüchtlingslagern der Ägäis vergessen. Die geplante, aber noch immer nicht erfolgte Aufnahme von einigen hundert Kindern kann nur ein allererster Schritt sein. Die Zustände in Moria und anderen Lagern waren schon bisher unhaltbar und eines Europas gänzlich unwürdig, das sich auf die Einhaltung von grundlegenden Menschenrechten verpflichtet hat. Jetzt aber droht durch die Ausbreitung des COVID-19-Virus weiteres schreckliches Leid unter den Menschen in Flüchtlingslagern, die auf engstem Raum unter hygienisch katastrophalen Verhältnissen leben. Wir fordern daher eine sofortige Evakuierung der entsprechenden Lager. Um Griechenland zu entlasten, müssen die Menschen dezentral auf verschiedene europäische Staaten verteilt werden. Wenn eine gerechte Verteilung auf alle EU-Staaten nicht gelingt, dann muss Deutschland kurzfristig zusammen mit einigen anderen Staaten in dieser humanitären Notlage vorangehen. Dass dies innenpolitisch zu vermitteln ist, zeigt die Bereitschaft von Städten und Kommunen auch in Lippe, freiwillig mehr Menschen aus diesen Lagern oder aus Seenot aufzunehmen. Auch wir als Lippische Landeskirche erklären unsere Bereitschaft, an dieser Stelle nach unseren Möglichkeiten zu unterstützen.“
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TBV Lemgo unterstützt Brot für die Welt

Mit einer großen Spendenaktion hat Handballbundesligist TBV Lemgo Lippe einen fulminanten Schlusspunkt unter seine Botschaftertätigkeit für die Aktion „Brot für die Welt“ gesetzt. 77 „Brot-für-die-Welt“-Taschen waren angefertigt worden, von denen jede ein Unikat ist.




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