Pflaster für die Seele

CVJM Pivitsheide feiert Profile-Gottesdienst

Die Lobpreisband stimmt viele neue Lieder an, die jeder mitsingen kann. Im Hintergrund die Social Wall.

Kreis Lippe/Detmold. Die landeskirchliche Gottesdienstreihe „Profile“ hat in der ev.-ref. Kirche Pivitsheide am 9. November einen Lobpreisabend mit dem CVJM Pivitsheide unter dem Titel „Pflaster für die Seele“ gefeiert, der zugleich per Livestream übertragen wurde. Isabell Budde vom Lobpreisteam begrüßte rund 150 Gäste, unter denen viele Jugendliche waren. Von der Novemberrevolution 1918, der Reichspogromnacht 1938 bis hin zum Mauerfall 1989 sei der 9. November ein Schicksalstag für Deutschland, wies Budde auf die Bedeutung dieses Datums hin.

Im Zentrum des Abends stand das Thema Leid und Wunden: „Seid ihr schon einmal von jemanden verletzt worden?“ Die Antworten auf die Frage von Isabell Budde füllten die „Social Wall“ auch von Gästen, die sich am Gottesdienst mit ihren Smartphones beteiligten. Die Lobpreisband stimmte viele neue besinnliche Lieder an, deren Texte projiziert wurden und so von allen mitgesungen werden konnten. Ein Anspiel beschäftigte sich mit unterschiedlichen Haltungen gegenüber Verletzungen.

Im Mittelpunkt der Predigt von CVJM-Sekretär Tim Seelbach vom Kreisverband Lippe stand die biblische Wunderheilung eines Blinden (Mk. 10, 46-52). Ein Leben ohne Verletzungen gebe es nicht, und ein Pflaster könne nicht aus eigener Kraft heilen. Seelische Wunden benötigten zudem eine ganz andere „Wundversorgung“. Der blinde Bettler Bartimäus sei aus seiner Rolle gesprungen und habe um Heilung geschrien, als er hörte, dass Jesus vorbeikam. „Es bedarf der Eigeninitiative, das Pflaster von der Seele zu reißen und mit Jesu Hilfe und dem festen Glauben an Besserung durch ihn, inneres Wachstum und somit Heilung zuzulassen.“

Im Fürbittengebet integrierten Eva Kauer und Wolfgang Loest, Social Media Pfarrer der Lippischen Landeskirche, auch Beiträge der Gottesdienstgemeinde in und außerhalb der Kirche, die ihre Gebete per Smartphone an die Social Wall geschickt hatten.

Die Kollekte geht an die Aktion Stolpersteine, die an Opfer der NS-Zeit erinnert. Jeder Gottesdienstbesucher erhielt eine rote Pflasterbox in Kreuzform als Geschenk. Das Dietrich Bonhoeffer-Lied „Von guten Mächten wunderbar geborgen“ ließ den Gottesdienst ausklingen, der im Anschluss Zeit zu Gesprächen bot. 

14.11.2018

Stadtwerke Detmold und Lippische Landeskirche fördern gemeinsam den Klimaschutz

10 Elektro-Ladesäulen werden im Stadtgebiet Detmold aufgestellt

Bereits im Jahr 2000 haben die Lippische Landeskirche, die Stadtwerke Bad Salzuflen, Lemgo und Detmold gemeinsam das Ökolabel „Ökostrom Regio Lippe“ entwickelt. Die Lippische Landeskirche sieht dies als einen wesentlichen Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung in der Region Lippe und zur Reduzierung der klimaschädlichen CO2 – Ausstöße. Die Stadtwerke nehmen sich in ihrer Verantwortung als Wirtschaftsfaktor sowie Stromerzeuger und -verteiler in der Region des ökologischen Konzeptes an und unterstützen dieses technisch und wirtschaftlich.

Barmherzige Samariter

Kirchenrat Tobias Treseler ehrt Ehrenamtliche der ÖKAH

Kreis Lippe/Detmold. Seit vielen Jahren besuchen sie Menschen in Altenheimen und Kliniken – ehrenamtlich Mitarbeitende der Ökumenischen Kranken- und Altenhilfe (ÖKAH). Dafür sind sie im Rahmen der Vollversammlung der ÖKAH in Detmold mit einer Urkunde geehrt worden. Die Vorsitzende, Dr. Angelika Hirsch, freute sich, für die Ehrungen Kirchenrat Tobias Treseler von der Lippischen Landeskirche begrüßen zu können.

Eltern und Kinder begleiten

Evangelische Familienbildung sucht Kursleiterinnen – die nächste Schulung startet Ende Januar

Kreis Lippe/Detmold. „Gemeinsam durch das erste Lebensjahr“ und „Schritte ins Leben“ sind Angebote der Ev. Familienbildung der Lippischen Landeskirche für Mütter und Väter mit Babys und kleinen Kindern. Hierfür werden wieder Kursleiterinnen gesucht – so wie Kathrin Ahle, die zwei Gruppen begleitet. Die 38-jährige Mutter von zwei Söhnen ist derzeit in Elternzeit: „Ich habe selbst mit meinem heute vierjährigen Sohn an solch einer Gruppe teilgenommen. Der Austausch mit den anderen Eltern hat mir gut getan und die Tipps und Ratschläge, die ich dort für die Entwicklung meines Kindes bekommen habe, waren hilfreich.“

Mensch und Medien

Religionslehrertagung in St. Nicolai befasste sich mit digitaler Bildung

Kreis Lippe/Lemgo. Ein Tag mit Beamer, Leinwand, freiem W-Lan, Smartphones und Tablets – Chancen und Grenzen digitaler Bildung im Religionsunterricht standen im Mittelpunkt der Religionslehrertagung im Gemeindezentrum der ev.-luth. Kirchengemeinde St. Nicolai in Lemgo. Etwa 50 Religionslehrerinnen und Religionslehrer waren der Einladung gefolgt, sich mit „Möglichkeiten zu beschäftigen, digitales Lernen in den Unterricht mit einzubeziehen“, wie Landespfarrer Andreas Mattke, Schulreferent der Lippischen Landeskirche, es zum Auftakt formulierte, verbunden mit der Frage: „Welche Chancen hält digitales Lernen speziell für den Religionsunterricht vor?“

Hunger nach Gerechtigkeit

Landeskirche eröffnet 60. Aktion Brot für die Welt - TBV Lemgo Lippe neuer Botschafter

Kreis Lippe/Lage. „Hunger nach Gerechtigkeit“ lautet das Motto der 60. Spendenaktion von „Brot für die Welt“. Die regionale Eröffnung wurde in der der ev.-luth. Heilig-Geist-Kirche in Lage am Samstagabend, 1. Dezember, mit vielen Informationen und mit Musik von „Shawn & the Wolf“ gefeiert.

Militärische Gewalt als letztes Mittel?

Die Auslandseinsätze der Bundeswehr sind am Beispiel von Afghanistan Thema einer Podiumsdiskussion

Detmold. Was hat der Afghanistan-Einsatz gebracht? Diese Frage haben Hauptmann Martin Waltemathe (Panzerbrigade 21), Clemens Ronnefeldt (Versöhnungsbund) und Dr. Ataullah Zulfacar (Ärzteverein für afghanische Flüchtlinge) am Dienstag in einem „Marktplatzgespräche extra“ im Gemeindehaus der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Detmold-Ost diskutiert. Moderiert wurde die Veranstaltung von Bildungsreferentin Monika Korbach und Landespfarrer Dieter Bökemeier.

Über jüdisches Leben in Deutschland

Haus Münsterberg: Vortrag mit Michael Rubinstein

Kreis Lippe/Detmold. Michael Rubinstein, Geschäftsführer des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein, hat in Haus Münsterberg unter der Überschrift „Wie und warum jüdisches Leben wieder deutsch sein kann“ über das jüdische Gemeindeleben in Deutschland referiert. Auf Einladung der Lippischen Landeskirche, der Evangelischen Studierendengemeinde Detmold/Lemgo und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Lippe schilderte er Chancen, Schwierigkeiten und Perspektiven.

Kirche in Lippe – auf dem Weg bis 2030

Lippische Landessynode beauftragt den Landeskirchenrat mit der Umsetzung der Ergebnisse des Diskussionsprozesses

Kreis Lippe/Detmold. „Kirche in Lippe – auf dem Weg bis 2030“: Zwei Jahre lang hat die Lippische Landeskirche ihren Diskussionsprozess unter der Leitfrage „Wie muss die Lippische Landeskirche aufgestellt sein, um als eigenständige Landeskirche ihre Aufgaben auch in Zukunft gut erfüllen zu können?“ geführt. Jetzt hat die Landessynode die Umsetzung der Ergebnisse beschlossen.

Hoffnungsvoll und einladend

Evangelische Friedhöfe werden sichtbar zu Orten der Hoffnung

NRW. Friedhöfe sind Orte der Hoffnung. Das waren sie schon immer, doch nun soll dieses Grundprinzip deutlicher zum Ausdruck kommen: „Evangelischer Friedhof – Ort der Hoffnung“ heißt eine neue Initiative der evangelischen Landeskirchen in NRW, die am Ewigkeitssonntag (25. November) startet.



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