Den Tag mit dem Wort beginnen

Annette Kurschus predigt beim Gottesdienst der Lippischen Bibelgesellschaft in Lemgo

Gottesdienst der Bibelgesellschaft: mit Elisabeth Mellies, Burkhard Krebber, Maik Berghaus, Dietmar Arends, Annette Kurschus und Dr. Andreas Lange (von links)

Kreis Lippe/Lemgo. Zu einem Gottesdienst unter dem Titel „Lasst das Wort Christi reichlich unter euch wohnen“ (Kolosser 3,16) hatte die Lippische Bibelgesellschaft in die evangelisch-lutherische Kirche St. Nicolai Lemgo eingeladen. Die Predigt hielt Annette Kurschus. Die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen ist zugleich Vorsitzende des Aufsichtsrats der Deutschen Bibelgesellschaft.

Sie berichtete, wie das Wort in ihrer Kindheit tatsächlich „eine Art Mitbewohner“ gewesen sei, indem Bibel und Gesangbuch einen festen Platz am Esstisch gehabt hätten und an jedem Morgen als erstes die Tageslosung zu Wort gekommen sei. Sie erinnerte sich daran, wie sie die Anwesenheit dieses „Mitbewohners“ als Kind manchmal als störend und lästig empfand, ihn andererseits oft aber auch als vertrautes Familienmitglied wahrnahm, das wunderbare Geschichten erzählte.

Ungezählte Menschen folgten der Empfehlung „Lasst das Wort Christi reichlich unter euch wohnen“ jeden Tag: „Ein Happen Bibel, dazu eine Liedstrophe, ein Gedicht oder ein Gebet: Keine große Sache, und doch kann es einen großen Unterschied machen, wenn so der Tag beginnt.“

Wo immer im Neuen Testament das griechische Wort für „Wohnen“ zu finden sei, führte Kurschus weiter aus, habe es niemals Menschen als Subjekt: „Wir finden es ausschließlich in Aussagen über Gott, über das Wort Christi, über den Frieden – und über die Sünde.“ Es handele sich „um eine Macht, die in unser Reden und Tun und Leben hineinwirkt“, betonte Annette Kurschus.

Pfarrer Burkhard Krebber, der gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Lippischen Bibelgesellschaft, Landessuperintendent Dietmar Arends, den Vorstandskollegen Pastor Maik Berghaus und Elisabeth Mellies sowie mit Superintendent Dr. Andreas Lange, Pfarrer an St. Nicolai, die Liturgie übernommen hatte, dankte der Vorsitzenden des Aufsichtsrats der Deutschen Bibelgesellschaft für ihre Mitwirkung in dem gut besuchten Gottesdienst. „Wir hatten damit die Gelegenheit Ihnen zu zeigen, dass die Lippische Bibelgesellschaft, so klein sie auch ist, viel dafür tut, dass das Wort Gottes in den Häusern wohnen kann.“

Musikalische Unterstützung gab es vom Vokalensemble St. Nicolai unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Friedemann Engelbert und dem Posaunenchor Lemgo unter der Leitung von Oliver Eggert. Die Kollekte war bestimmt für die Arbeit eines christlichen Buchladens in der im syrischen Bürgerkrieg weitgehend zerstörten Stadt Aleppo. Dem Leiter der Bibelgesellschaft in Syrien, George Andras, zufolge ist dieser „eine Anlaufstelle für alle Menschen, die in dieser schwierigen Zeit nach Trost und Ermutigung suchen.“

09.10.2018

Stadtwerke Detmold und Lippische Landeskirche fördern gemeinsam den Klimaschutz

10 Elektro-Ladesäulen werden im Stadtgebiet Detmold aufgestellt

Bereits im Jahr 2000 haben die Lippische Landeskirche, die Stadtwerke Bad Salzuflen, Lemgo und Detmold gemeinsam das Ökolabel „Ökostrom Regio Lippe“ entwickelt. Die Lippische Landeskirche sieht dies als einen wesentlichen Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung in der Region Lippe und zur Reduzierung der klimaschädlichen CO2 – Ausstöße. Die Stadtwerke nehmen sich in ihrer Verantwortung als Wirtschaftsfaktor sowie Stromerzeuger und -verteiler in der Region des ökologischen Konzeptes an und unterstützen dieses technisch und wirtschaftlich.

Barmherzige Samariter

Kirchenrat Tobias Treseler ehrt Ehrenamtliche der ÖKAH

Kreis Lippe/Detmold. Seit vielen Jahren besuchen sie Menschen in Altenheimen und Kliniken – ehrenamtlich Mitarbeitende der Ökumenischen Kranken- und Altenhilfe (ÖKAH). Dafür sind sie im Rahmen der Vollversammlung der ÖKAH in Detmold mit einer Urkunde geehrt worden. Die Vorsitzende, Dr. Angelika Hirsch, freute sich, für die Ehrungen Kirchenrat Tobias Treseler von der Lippischen Landeskirche begrüßen zu können.

Eltern und Kinder begleiten

Evangelische Familienbildung sucht Kursleiterinnen – die nächste Schulung startet Ende Januar

Kreis Lippe/Detmold. „Gemeinsam durch das erste Lebensjahr“ und „Schritte ins Leben“ sind Angebote der Ev. Familienbildung der Lippischen Landeskirche für Mütter und Väter mit Babys und kleinen Kindern. Hierfür werden wieder Kursleiterinnen gesucht – so wie Kathrin Ahle, die zwei Gruppen begleitet. Die 38-jährige Mutter von zwei Söhnen ist derzeit in Elternzeit: „Ich habe selbst mit meinem heute vierjährigen Sohn an solch einer Gruppe teilgenommen. Der Austausch mit den anderen Eltern hat mir gut getan und die Tipps und Ratschläge, die ich dort für die Entwicklung meines Kindes bekommen habe, waren hilfreich.“

Zivile Seenotrettung im Mittelmeer

Vortrag am 13. Dezember in Detmold

Kreis Lippe/Detmold. Zu einem Vortrag über zivile Seenotrettung im Mittelmeer laden die Lippische Landeskirche, die Flüchtlingshilfe Lippe e.V., das Ökumenische Forum Flüchtlinge in Lippe und das neu gegründete 'Forum offenes Detmold' am Donnerstag, 13. Dezember, um 19 Uhr in den kleinen Saal der Stadthalle Detmold ein.

Mensch und Medien

Religionslehrertagung in St. Nicolai befasste sich mit digitaler Bildung

Kreis Lippe/Lemgo. Ein Tag mit Beamer, Leinwand, freiem W-Lan, Smartphones und Tablets – Chancen und Grenzen digitaler Bildung im Religionsunterricht standen im Mittelpunkt der Religionslehrertagung im Gemeindezentrum der ev.-luth. Kirchengemeinde St. Nicolai in Lemgo. Etwa 50 Religionslehrerinnen und Religionslehrer waren der Einladung gefolgt, sich mit „Möglichkeiten zu beschäftigen, digitales Lernen in den Unterricht mit einzubeziehen“, wie Landespfarrer Andreas Mattke, Schulreferent der Lippischen Landeskirche, es zum Auftakt formulierte, verbunden mit der Frage: „Welche Chancen hält digitales Lernen speziell für den Religionsunterricht vor?“

Hunger nach Gerechtigkeit

Landeskirche eröffnet 60. Aktion Brot für die Welt - TBV Lemgo Lippe neuer Botschafter

Kreis Lippe/Lage. „Hunger nach Gerechtigkeit“ lautet das Motto der 60. Spendenaktion von „Brot für die Welt“. Die regionale Eröffnung wurde in der der ev.-luth. Heilig-Geist-Kirche in Lage am Samstagabend, 1. Dezember, mit vielen Informationen und mit Musik von „Shawn & the Wolf“ gefeiert.

Militärische Gewalt als letztes Mittel?

Die Auslandseinsätze der Bundeswehr sind am Beispiel von Afghanistan Thema einer Podiumsdiskussion

Detmold. Was hat der Afghanistan-Einsatz gebracht? Diese Frage haben Hauptmann Martin Waltemathe (Panzerbrigade 21), Clemens Ronnefeldt (Versöhnungsbund) und Dr. Ataullah Zulfacar (Ärzteverein für afghanische Flüchtlinge) am Dienstag in einem „Marktplatzgespräche extra“ im Gemeindehaus der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Detmold-Ost diskutiert. Moderiert wurde die Veranstaltung von Bildungsreferentin Monika Korbach und Landespfarrer Dieter Bökemeier.

Über jüdisches Leben in Deutschland

Haus Münsterberg: Vortrag mit Michael Rubinstein

Kreis Lippe/Detmold. Michael Rubinstein, Geschäftsführer des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein, hat in Haus Münsterberg unter der Überschrift „Wie und warum jüdisches Leben wieder deutsch sein kann“ über das jüdische Gemeindeleben in Deutschland referiert. Auf Einladung der Lippischen Landeskirche, der Evangelischen Studierendengemeinde Detmold/Lemgo und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Lippe schilderte er Chancen, Schwierigkeiten und Perspektiven.

Kirche in Lippe – auf dem Weg bis 2030

Lippische Landessynode beauftragt den Landeskirchenrat mit der Umsetzung der Ergebnisse des Diskussionsprozesses

Kreis Lippe/Detmold. „Kirche in Lippe – auf dem Weg bis 2030“: Zwei Jahre lang hat die Lippische Landeskirche ihren Diskussionsprozess unter der Leitfrage „Wie muss die Lippische Landeskirche aufgestellt sein, um als eigenständige Landeskirche ihre Aufgaben auch in Zukunft gut erfüllen zu können?“ geführt. Jetzt hat die Landessynode die Umsetzung der Ergebnisse beschlossen.

Hoffnungsvoll und einladend

Evangelische Friedhöfe werden sichtbar zu Orten der Hoffnung

NRW. Friedhöfe sind Orte der Hoffnung. Das waren sie schon immer, doch nun soll dieses Grundprinzip deutlicher zum Ausdruck kommen: „Evangelischer Friedhof – Ort der Hoffnung“ heißt eine neue Initiative der evangelischen Landeskirchen in NRW, die am Ewigkeitssonntag (25. November) startet.



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