Atomwaffen verbieten und abschaffen

Friedensethische Erklärung der Lippischen Landeskirche zur atomaren Bewaffnung und Teilhabe

Kreis Lippe/Kalletal-Langenholzhausen. Die Lippische Landessynode hat sich auf ihrer Tagung am Freitag, 8. Juni, gegen Massenvernichtungsmittel ausgesprochen und die Bundesregierung aufgefordert, den Atomwaffenverbotsantrag vom Juli 2017 zu unterzeichnen.

Angesichts sich aktuell wieder zuspitzender Konflikte zwischen Staaten mit Atomwaffen und Ankündigungen erneuter atomarer Aufrüstung und Modernisierung will die Synode der Lippischen Landeskirche dem Auftrag, Friedensstifter zu sein (Mt 5,9), nachkommen. Sie beruft sich dabei auf ihren Beschluss vom 14. Juni 1983, in dem es heißt: „Weil Gott in Christus sein gnädiges Ja zum Leben gesprochen hat, müssen wir im Namen Christi ein deutliches Nein sprechen zu einem System der Friedenssicherung in Ost und West, das weltweiten Hunger und möglichen Massenmord gnadenlos in Kauf nimmt und damit die Gewissen vieler vergiftet. Deshalb sagen wir Nein zur Herstellung, Bereithaltung und zum Einsatz von Massenvernichtungswaffen.“

Die Lippische Landeskirche verpflichtet sich, mit neuem Nachdruck für Versöhnung und Verständigung einzutreten. Dies geschieht unter anderem in der Pflege der Kirchen- und Gemeindepartnerschaften, in internationalen Vernetzungen und Kontakten sowie im Einsatz für Gerechtigkeit und Toleranz. Weiterhin fordert die Landessynode die Regierung der Bundesrepublik Deutschland und die Mitglieder des Deutschen Bundestages auf, mit vertrauensbildenden Maßnahmen das selbst gesteckte Ziel einer vollständigen atomaren Abrüstung mit wahrnehmbaren Schritten zu verfolgen und den am 7. Juli 2017 von 122 Staaten innerhalb der Vereinten Nationen beschlossenen Atomwaffenverbotsantrag zu unterzeichnen. Auch soll auf die Nato Einfluss genommen werden, ihre Nuklearstrategie aufzugeben und zu einer globalen Abrüstung aller Nuklearwaffen beizutragen sowie der vollständige Abzug aller in Deutschland stationierten Atomwaffen veranlasst und die nukleare Teilhabe der Bundesrepublik Deutschland beendet werden.

08.06.2018

Gottesdienste zum Wandertag

Auf dem Schlossplatz und in der Christuskirche

Kreis Lippe/Detmold. Zu einem ökumenischen Gottesdienst am Sonntag, 19. August, um 9 Uhr auf dem Schlossplatz in Detmold (bei Regen in der Erlöserkirche am Markt) laden aus Anlass des 118. Deutschen Wandertages das Katholische Dekanat Bielefeld-Lippe, die Evangelisch-methodistische Kirche, die Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinden (Baptisten), die Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche und die Lippische Landeskirche alle Interessierten herzlich ein. Die Predigt hält Landessuperintendent Dietmar Arends.

Pilgerzentrum auf dem Wandertag

Ausstellung eröffnet: „Pilgern – eine Sehnsuchtsreise zum Wohlergehen“

Kreis Lippe/Detmold. Vor rund 120 Gästen ist am Mittwochnachmittag (15.8.) die Ausstellung „Pilgern – eine Sehnsuchtsreise zum Wohlergehen“ in der Christuskirche in Detmold (Kaiser-Wilhelm-Platz) eröffnet worden. „Die Schau zeigt Aspekte des Pilgerns gestern und heute, in den Weltreligionen sowie des Pilgerns weit weg und ganz nah vor der Haustür“, erklärte Bildungsreferentin Monika Korbach.

Mehr Spenden für Brot für die Welt

Evangelisches Hilfswerk legt Jahresbilanz vor – 351.000 Euro Spenden aus Lippe

Kreis Lippe. Brot für die Welt hat 2017 rund 351.000 Euro Spenden aus dem Kreis Lippe erhalten – etwa 50.000 Euro mehr als im Vorjahr. In dieser Summe sind alle Kollekten und Spenden aus der Region enthalten. „Wir freuen uns sehr, dass Spenderinnen und Spender Brot für die Welt auch 2017 ihr Vertrauen geschenkt haben. Mit ihren Spenden legen sie das Fundament dafür, dass Millionen Menschen in mehr als 90 Ländern Wege aus Armut und Not finden“, sagt Dieter Bökemeier, Landespfarrer für Ökumene und Mission der Lippischen Landeskirche. „Allen, die dazu beigetragen haben, danke ich herzlich.“

Kirchenführung, Kaffee und Konzert

Rund 150 Gäste beim Lippischen Orgelsommer in Pivitsheide

Kreis Lippe/Detmold-Pivitsheide. Der Lippische Orgelsommer hat erstmals in der evangelisch-reformierten Kirche in Pivitsheide Halt gemacht. Die beliebte Veranstaltungsreihe, die der Lippische Heimatbund e.V. und die Lippische Landeskirche an sieben Sonntagen in unterschiedlichen Kirchen ausrichten, begeisterte in Pivitsheide rund 150 Gäste.


Bewältigung von Traumafolgen

Pastorin und Psychotraumafachberaterin Dr. Katharina Kleine Vennekate unterrichtet ruandische Theologiestudierende in Beratung und Seelsorge

Es sind 24 Jahre her, dass in Ruanda ein grausamer Völkermord tobte. Ruanda hat viel dafür getan, dass die Menschen wieder sicher in ihrem Land leben können. Die Wirtschaft, Schulen, Universitäten und Krankenhäuser sind wieder aufgebaut worden und das Zusammenleben funktioniert in der Regel gut. Gleichzeitig wird durch Gedenkstätten wie das Genozide Memorial in Kigali die Erinnerung an den Völkermord wach gehalten. Von außen betrachtet sind die Wunden in Ruanda verheilt, doch innerlich leiden noch viele Menschen an den Folgen des Traumas, den der Völkermord in ihrem Leben verursacht hat.

Zu Besuch im Kosovo

Landessuperintendent Dietmar Arends bei deutschen Soldaten in Prizren

Kreis Lippe/Prizren. Was ein Bischof ist, wissen Soldaten. Mit dem Titel „Landessuperintendent“ war es dann doch nicht so einfach. Kürzlich hat Dietmar Arends, Landessuperintendent der Lippischen Landeskirche, die Soldatinnen und Soldaten des 50. Deutschen Einsatzkontingents KFOR in Prizren im Kosovo besucht.



Nelson Mandelas Erbe

Südafrika-Expertin Dr. Rita Schäfer sprach in Detmold

Kreis Lippe/Detmold. Der Kämpfer gegen die Apartheid und spätere Friedensnobelpreisträger wäre am 18. Juli dieses Jahres 100 Jahre alt geworden. Unter dem Titel „Quo vadis, Südafrika? – Nelson Mandelas Erben an der Macht“ hat Südafrika-Expertin Dr. Rita Schäfer darüber gesprochen, was aus seinem Erbe geworden ist. Pfarrerin Stefanie Rieke-Kochsiek begrüßte rund 70 Gäste zum Vortrag, zu dem die Lippische Landeskirche ins Gemeindehaus der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde in Detmold eingeladen hatte.

Echt stark, Junge!

Ev. Jugend Lippe lädt zum ICH-Stärkungstraining für Jungen ein

Kreis Lippe. Die Ev. Jugend Lippe lädt unter dem Titel „Echt stark, Junge!“ zu einem Workshop nach Cappel ein. Am 14. und 15. September geht es im Gemeindehaus der ev.-ref. Kirchengemeinde (Brüntruper Str. 6, Blomberg) um ein Ich-Stärkungstraining. Angesprochen sind Jungen im Alter von acht bis zwölf Jahren.
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