Erinnern an jüdisch-christliche Werte

Landessuperintendent Dietmar Arends sprach beim 12. EAK Lippe-Forum

Sprach auf dem EAK Lippe-Forum über jüdisch-christliche Werte: Landessuperintendent Dietmar Arends

Kreis Lippe/Lage-Stapelage. Der Landessuperintendent der Lippischen Landeskirche, Dietmar Arends, hat jüdisch-christliche Werte wie Fremdenliebe, Gastfreundschaft und Hilfe für Menschen in Not als Werte hervorgehoben, die Kirche und Gesellschaft geprägt haben und auch weiterhin prägen sollten.
Arends sprach als Gastredner auf dem 12. Lippe-Forum, das vom Evangelischen Arbeitskreis des CDU Kreisverbandes Lippe und dem Netzwerk Aussiedler in der CDU Lippe im Gemeindehaus der ev.-ref. Kirchengemeinde Stapelage veranstaltet wurde. Thema des Forums war „Wie konservativ müssen Staat, Kirche und Gesellschaft sein?“

Dietmar Arends stellte in diesem Zusammenhang die Frage, was konservativ sein eigentlich bedeutet: „Wer fragen will, wie konservativ jemand sein will, muss zunächst beantworten, was eigentlich konservativ ist“. Die Antwort darauf sei aus seiner Sicht nicht so einfach, denn je nachdem, worauf sich das Konservative beziehe, was bewahrt werden solle, könne die Antwort sehr unterschiedlich ausfallen. Unter anderem ging Arends auch auf die aktuelle Flüchtlingsarbeit der Lippischen Landeskirche mit interreligiösem Dialog, Bibelkreisen, Ehrenamtsarbeit und internationalen Gottesdiensten ein. Die positive Haltung Jesu und des Alten Testaments gegenüber Fremden fordere dazu heraus, Vorreiter zu sein für neue Wege.

Das Erinnern an jüdisch-christliche Werte wie Fremdenliebe, Gastfreundschaft und Hilfe in Not könne man als  "konservativ" bezeichnen.  Zugleich fordere diese Orientierung in ihrer Radikalität Kirche und Gesellschaft immer wieder neu heraus und müsse darin gerade manchmal progressiv sein. Kirche sei mit ihren alten Ritualen, wenn man so wolle, in einer bestimmten Weise konservativ, aber sie sei auch gehalten, „immer neu und aktuell danach zu fragen, was jetzt ihr Auftrag ist.“

28.05.2018

Gottesdienste zum Wandertag

Auf dem Schlossplatz und in der Christuskirche

Kreis Lippe/Detmold. Zu einem ökumenischen Gottesdienst am Sonntag, 19. August, um 9 Uhr auf dem Schlossplatz in Detmold (bei Regen in der Erlöserkirche am Markt) laden aus Anlass des 118. Deutschen Wandertages das Katholische Dekanat Bielefeld-Lippe, die Evangelisch-methodistische Kirche, die Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinden (Baptisten), die Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche und die Lippische Landeskirche alle Interessierten herzlich ein. Die Predigt hält Landessuperintendent Dietmar Arends.

Pilgerzentrum auf dem Wandertag

Ausstellung eröffnet: „Pilgern – eine Sehnsuchtsreise zum Wohlergehen“

Kreis Lippe/Detmold. Vor rund 120 Gästen ist am Mittwochnachmittag (15.8.) die Ausstellung „Pilgern – eine Sehnsuchtsreise zum Wohlergehen“ in der Christuskirche in Detmold (Kaiser-Wilhelm-Platz) eröffnet worden. „Die Schau zeigt Aspekte des Pilgerns gestern und heute, in den Weltreligionen sowie des Pilgerns weit weg und ganz nah vor der Haustür“, erklärte Bildungsreferentin Monika Korbach.

Mehr Spenden für Brot für die Welt

Evangelisches Hilfswerk legt Jahresbilanz vor – 351.000 Euro Spenden aus Lippe

Kreis Lippe. Brot für die Welt hat 2017 rund 351.000 Euro Spenden aus dem Kreis Lippe erhalten – etwa 50.000 Euro mehr als im Vorjahr. In dieser Summe sind alle Kollekten und Spenden aus der Region enthalten. „Wir freuen uns sehr, dass Spenderinnen und Spender Brot für die Welt auch 2017 ihr Vertrauen geschenkt haben. Mit ihren Spenden legen sie das Fundament dafür, dass Millionen Menschen in mehr als 90 Ländern Wege aus Armut und Not finden“, sagt Dieter Bökemeier, Landespfarrer für Ökumene und Mission der Lippischen Landeskirche. „Allen, die dazu beigetragen haben, danke ich herzlich.“

Kirchenführung, Kaffee und Konzert

Rund 150 Gäste beim Lippischen Orgelsommer in Pivitsheide

Kreis Lippe/Detmold-Pivitsheide. Der Lippische Orgelsommer hat erstmals in der evangelisch-reformierten Kirche in Pivitsheide Halt gemacht. Die beliebte Veranstaltungsreihe, die der Lippische Heimatbund e.V. und die Lippische Landeskirche an sieben Sonntagen in unterschiedlichen Kirchen ausrichten, begeisterte in Pivitsheide rund 150 Gäste.


Bewältigung von Traumafolgen

Pastorin und Psychotraumafachberaterin Dr. Katharina Kleine Vennekate unterrichtet ruandische Theologiestudierende in Beratung und Seelsorge

Es sind 24 Jahre her, dass in Ruanda ein grausamer Völkermord tobte. Ruanda hat viel dafür getan, dass die Menschen wieder sicher in ihrem Land leben können. Die Wirtschaft, Schulen, Universitäten und Krankenhäuser sind wieder aufgebaut worden und das Zusammenleben funktioniert in der Regel gut. Gleichzeitig wird durch Gedenkstätten wie das Genozide Memorial in Kigali die Erinnerung an den Völkermord wach gehalten. Von außen betrachtet sind die Wunden in Ruanda verheilt, doch innerlich leiden noch viele Menschen an den Folgen des Traumas, den der Völkermord in ihrem Leben verursacht hat.

Zu Besuch im Kosovo

Landessuperintendent Dietmar Arends bei deutschen Soldaten in Prizren

Kreis Lippe/Prizren. Was ein Bischof ist, wissen Soldaten. Mit dem Titel „Landessuperintendent“ war es dann doch nicht so einfach. Kürzlich hat Dietmar Arends, Landessuperintendent der Lippischen Landeskirche, die Soldatinnen und Soldaten des 50. Deutschen Einsatzkontingents KFOR in Prizren im Kosovo besucht.



Nelson Mandelas Erbe

Südafrika-Expertin Dr. Rita Schäfer sprach in Detmold

Kreis Lippe/Detmold. Der Kämpfer gegen die Apartheid und spätere Friedensnobelpreisträger wäre am 18. Juli dieses Jahres 100 Jahre alt geworden. Unter dem Titel „Quo vadis, Südafrika? – Nelson Mandelas Erben an der Macht“ hat Südafrika-Expertin Dr. Rita Schäfer darüber gesprochen, was aus seinem Erbe geworden ist. Pfarrerin Stefanie Rieke-Kochsiek begrüßte rund 70 Gäste zum Vortrag, zu dem die Lippische Landeskirche ins Gemeindehaus der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde in Detmold eingeladen hatte.

Echt stark, Junge!

Ev. Jugend Lippe lädt zum ICH-Stärkungstraining für Jungen ein

Kreis Lippe. Die Ev. Jugend Lippe lädt unter dem Titel „Echt stark, Junge!“ zu einem Workshop nach Cappel ein. Am 14. und 15. September geht es im Gemeindehaus der ev.-ref. Kirchengemeinde (Brüntruper Str. 6, Blomberg) um ein Ich-Stärkungstraining. Angesprochen sind Jungen im Alter von acht bis zwölf Jahren.
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