Aktuelle Herausforderungen

Bekenntnis von Belhar: Lippische Landessynode beschließt Akzente der künftigen Arbeit

Kreis Lippe/Lemgo. Angeregt durch eine anderthalbjährige Diskussion zur Bedeutung des Bekenntnisses von Belhar in der Lippischen Landeskirche hat die Landessynode auf ihrer Tagung am Montag, 15. November, beschlossen, in verschiedenen Themenbereichen verstärkt Akzente zu setzen.

Die Synode würdigt die Bedeutung des Bekenntnisses von Belhar „als schriftgemäß und relevant für aktuelle Herausforderungen“. Sie sieht sich zu aktuellem Bekennen herausgefordert: in der Förderung des gemeinsamen Kirche-Seins mit internationalen christlichen Gemeinden und Gruppen in Lippe; im Einsatz gegen Rassismus mit der kritischen Reflexion der eigenen kolonialen Geschichte; in der Solidarität mit den Entrechteten der Welt gerade auch angesichts der Situation an den Außengrenzen der EU sowie für verstärkte eigene Anstrengungen im Bereich Klimaschutz und einen weltweiten gerechten Ausgleich bei den Kosten der Klimaanpassungsmaßnahmen.

Das Bekenntnis von Belhar aus der Uniting Reformed Church in Southern Afrika, der südafrikanischen Partnerkirche der Lippischen Landeskirche, ist entstanden im Kampf gegen die Apartheid und enthält starke Impulse zu aktuellen Themen wie Rassismus und Antisemitismus.

 

Weitere Infos zur Lippischen Landeskirche:

Rund 145.000 Gemeindeglieder
65 reformierte und lutherische Gemeinden (54 ref., 10 luth., 1 ev.*)
4 reformierte und 1 lutherische Klasse
57 Synodale
Weitere Infos u.a. zu Struktur und Finanzen:

www.lippische-landeskirche.de/transparenz
 

*  Lockhausen-Ahmsen ist eine evangelische Kirchengemeinde mit Mitgliedschaft in der reformierten Klasse West und in der Lutherischen Klasse.

 

Die Verhandlungen der Lippischen Landessynode am 15. November können über www.lippische-landeskirche.de  mitverfolgt werden.

15.11.2021

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