Alltagserfahrungen mit Rassismus

Lippische Landeskirche lädt zu Online-Talk am 24. Juni ein

Kreis Lippe. Nach der Tötung des US-Amerikaners George Floyd gab es weltweite Proteste gegen Rassismus – auch in Deutschland. Wie sieht es in Lippe aus? Welche Erfahrungen machen zum Beispiel Menschen mit internationaler Geschichte mit Alltagsrassismus? Das fragt ein Online-Talk der Lippischen Landeskirche am kommenden Mittwoch, 24. Juni, um 20.15 Uhr. Menschen, deren eigene oder familiäre Wurzeln im Nahen Osten, im Iran, in Korea und auf dem afrikanischen Kontinent liegen, berichten von ihren persönlichen Erfahrungen. Die Moderation liegt bei Dieter Bökemeier, Pfarrer für Flucht und Migration der Lippischen Landeskirche. Dietmar Arends, Landessuperintendent der Landeskirche, unterstreicht einen doppelten Auftrag der Kirche an dieser Stelle: „Zum einen müssen wir Menschen ernsthaft und genau zuhören, wenn sie von ihren Rassismuserfahrungen erzählen. Zum anderen werden wir uns vor sie stellen und immer wieder deutlich machen: Die Gleichwertigkeit der Menschen in aller von Gott geschaffenen Vielfalt ist für uns eine Frage unseres Glaubens. Nicht umsonst hat unsere südafrikanische Partnerkirche dies in Zeiten der Apartheid zur Bekenntnisfrage erhoben.“

Der Online-Talk zu Alltagserfahrungen mit Rassismus wird ab 20.15 Uhr live auf dem YouTube-Kanal der Lippischen Landeskirche übertragen, zu erreichen auch über www.evangelippisch.de. Per YouTube-Chat können auch Fragen an die Beteiligten gestellt werden.

 

 

22.06.2020

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