Kooperationsprojekt E-Mobilität

Lippische Landeskirche und Stadtwerke Bad Salzuflen

Janina Herzberg, ev.-ref. Kirchengemeinde Wülfer-Knetterheide, Pfr. Markus Honermeyer, ev.-ref. Kirchengemeinde Schötmar, Karl Brandes, ev.-ref. Kirchengemeinde Bad Salzuflen, Thomas Fritzensmeier, Lippische Landeskirche, Frank Lohmeier, Stadtwerke Bad Salzuflen und Heinrich Adriaans, ev.-ref. Kirchengemeinde Sylbach freuen sich über vier neue E-Ladesäulen. (v.l.)

Bad Salzuflen – Im Kreis Lippe sind bereits knapp 400 Elektrofahrzeuge unterwegs. Der Anteil der Elektroautos an den Gesamtneuzulassungen ist im vergangenen Jahr von 3% auf 4,5% gestiegen. Die Branche nimmt weiter an Fahrt auf. Die Stadtwerke Bad Salzuflen reagieren mit einem Ausbau der öffentlichen Ladepunkte. Bis zum Frühjahr 2018 werden insgesamt 13 Säulen in Bad Salzuflen verfügbar sein. Vier davon sind auf das Engagement der Lippischen Landeskirche zurückzuführen.

 

Nach den Worten von Thomas Fritzensmeier (Lippische Landeskirche) „wird mit E-Ladestationen ein Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung geleistet. Die  Kirchen, die sich beteiligen, können ein Vorbild sein für Kirchen in ganz Lippe."

In Bad Salzuflen sind das die ev.-ref. Kirchengemeinde Sylbach (Sylbacher Straße), die ev.-ref. Kirchengemeinde Wülfer-Knetterheide (Nordstraße), die ev.-ref. Kirchengemeinde Bad Salzuflen (Calvin Haus, Gröchteweg) und die ev. -ref. Kirchengemeinde Schötmar (Diakonieverband, Heldmanstraße). Diese vier Kirchengemeinden haben jeweils eine öffentlich zugängliche Ladesäule durch die Stadtwerke Bad Salzuflen errichten lassen. An jeder Ladesäule können zwei Elektrofahrzeuge gleichzeitig „tanken“. Der Strom stammt zu 100% aus Wasserkraft und leistet damit einen entscheidenden Beitrag zum Klimaschutz. E-Autofahrer zahlen beim Tanken aktuell noch keinen Cent. Die Stadtwerke Bad Salzuflen werden erst perspektivisch ein Abrechnungssystem installieren.  

Finanziert werden die Ladesäulen aus dem Öko-Strom-Regio Lippe-Pool, einer Kooperation der Stadtwerke Bad Salzuflen, Lemgo, Detmold und der Lippischen Landeskirche, deren gemeinsames Ziel der Ausbau der ökologischen Energieerzeugung- und verwendung im Kreis Lippe ist.

Mit Öko-Strom-Regio Lippe bieten die beteiligten Stadtwerke seit 2001 atomfreien TÜV-zertifizierten Strom an, der aus regionalen Kraftwärme-Kopplungs-Anlagen oder aus regenerativen Quellen stammt. Das Besondere: Ein Cent der Erlöse pro Kilowattstunde fließt in den Öko-Strom-Regio Lippe-Pool . In Bad Salzuflen sind das jährlich knapp 10.000 Euro, die die Lippische Landeskirche als unabhängige Instanz verwaltet und ausschüttet.

In Bad Salzuflen wurde das letzte Förderprojekt 2013 erfolgreich umgesetzt. So bekam das Umweltzentrum Heerser Mühle e.V. ein Mini-Blockheizkraftwerk. Gegenüber der damaligen alten und überdimensionierten Anlage spart das Umweltzentrum seitdem jedes Jahr etwa 23 Tonnen Kohlendioxid ein.

Frank Lohmeier, Vertriebsleiter der Stadtwerke Bad Salzuflen freut sich, dass Öko-Strom-Regio Lippe Früchte trägt: „Unser Ansatz, die Menschen in der Region aktiv  bei Klimaschutzprojekten partizipieren zu lassen, ist aufgegangen. Jeder einzelne Ökostromkunde leistet seinen Beitrag zur Unterstützung sinnvoller lokaler Projekte. Dafür sagen wir unseren Kunden ganz herzlich danke.“

Nähere Informationen zum Kooperationsprodukt „Öko-Strom-Regio Lippe“ unter: www.stadtwerke-bad-salzuflen.de

 

 

 

 

 

 

05.05.2018 Stadtwerke Bad Salzuflen

Alle Nachteile im Süden

Intensive Diskussion zum Thema Wasser im Landeskirchenamt in Detmold

Kreis Lippe/Detmold. Etwa 132 Liter Wasser sind nötig, um eine Tasse Kaffee herzustellen – vom Anbau bis zum Transport. Für ein T-Shirt sind es rund 2.500 Liter. Der Konsum der nördlichen Welt bleibt nicht ohne Auswirkungen. Mit den Aspekten und Zusammenhängen der globalen Wasserkrise beschäftigten sich drei Fachreferenten im Landeskirchenamt in Detmold auf Einladung der Lippischen Landeskirche, des Kreises Lippe und des Eine-Welt-Ladens Alavanyo. Moderiert wurde die Veranstaltung von Dr. Ute Röder (Kreis Lippe) und Landespfarrer Dieter Bökemeier.

„Lego-Islam“ ersetzt oft religiöse Kenntnisse

Dr. Michael Kiefer sprach über Radikalisierung von muslimischen Jugendlichen

Kreis Lippe/Detmold. Die Radikalisierung von muslimischen Jugendlichen stand im Mittelpunkt einer Veranstaltung der Reihe „Religionen im Gespräch“ im Cafe Viva in Detmold. Junge Menschen, die sich radikalislamischen Gruppen anschlössen, seien oft äußerst religionsfern – stattdessen konstruierten sie sich selbst einen „Lego-Islam“, den sie mit Informationen aus islamistischen Internetforen oder Webseiten fütterten , erläuterte der Islamwissenschaftler Dr. Michael Kiefer (Osnabrück). Leider werde aber islamistisch begründeter Terror immer wieder als „der Islam“ verallgemeinert, so Pfarrerin Dr. Katharina Kleine Vennekate, die die Veranstaltung moderierte.

Christentum und Islam: Besinnung auf das wirklich Wichtige

Ramadan Mubarak: Gemeinsames Grußwort der Kirchen zum Ramadan 2018

NRW. Zum muslimischen Fastenmonat Ramadan wenden sich die evangelischen Landeskirchen und die katholischen Bistümer in Nordrhein-Westfalen wieder mit einer Grußbotschaft an die Muslime. „Unsere Religionen sagen uns, dass wir alle Teil einer großen Menschheitsfamilie sind, wo immer wir uns auf diesem Planeten befinden“, heißt es in dem Schreiben.

Trauen Sie sich!

Pfarrkonferenz thematisiert die „Demenzsensible Gemeinde“

Kreis Lippe/Bad Salzuflen. Wie können Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen selbstverständlich in das Leben der Kirchengemeinden integriert werden? Etwa 80 Pfarrerinnen und Pfarrer der Lippischen Landeskirche haben sich im Gemeindehaus der ev.-ref. Kirchengemeinde Bad Salzuflen mit dem Thema „Demenzsensible Gemeinde“ beschäftigt.


Aktion „5.000 Brote“

Konfirmanden backen Brot für Bildungschancen von Jugendlichen

Kreis Lippe/Bad Salzuflen. „5.000 Brote – Konfirmanden backen Brot für die Welt“: In der Zeit zwischen Erntedank (7. Oktober) und 1. Advent (2. Dezember) ist es wieder soweit: Konfirmandinnen und Konfirmanden in Lippe backen gemeinsam mit lokalen Bäckern Brot, um es anschließend zu verkaufen und das Geld für Projekte der kirchlichen Hilfsorganisation „Brot für die Welt“ zu spenden.

Wasser für alle!

Brot für die Welt-Konzert mit Groophonik begeisterte

Kreis Lippe/Detmold. Groophonik ist Botschafter-Chor 2018 für Brot für die Welt in OWL. „Wasser für alle!“ heißt die 59. Aktion des evangelischen Hilfswerks, die darauf aufmerksam macht, dass ca. 850 Millionen Menschen weltweit keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben. Die Lippische Landeskirche hatte am Sonntag (13. Mai) zur „Wasser-Musik“ mit Groophonik eingeladen. Da viel Wasser von oben kam, fand das Konzert nicht am Schlossgraben, sondern in der Stadthalle statt, was der Stimmung keinen Abbruch tat.

Faire Schultüte

Kampagne zum Schulstart für fair gehandelte Produkte

Auf viele Kinder in Lippe wartet nach den Sommerferien die Einschulung, die traditionell eine bunt gefüllte Schultüte mit sich bringt. Der Kreis Lippe, die Lippische Landeskirche und der Eine-Welt-Laden Alavanyo machen darauf aufmerksam, dass die Schultüten für die „i-Dötzchen“ auch mit Produkten des Fairen Handels gefüllt werden können.


Aktion 5000 Brote

2018 ist wieder ein Aktionsjahr für das Konfi-Projekt „5000 Brote – Konfirmand/innen backen Brot für die Welt“.

Kirchengemeinden sind eingeladen, vorzugsweise in der Zeit von Erntedank bis 1. Advent mit lokalen Bäckereien Brot zu backen, es anschließend zu verkaufen und das Geld für Projekte von Brot für die Welt zu spenden (zum Beispiel durch Verkauf nach Gottesdiensten). Im Konfi-Unterricht kann die Aktion mit verschiedenen Themenschwerpunkten wie z.B. Gerechtigkeit, biblische Geschichten rund um Brot und Nahrungsmittel oder auch Konsumverhalten verknüpft werden.
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