Neue Pfarrerin in Silixen

Elisabeth Hollmann-Plaßmeier offiziell eingeführt

Der Vorsitzende des Kirchenvorstands, Rolf Sandmann (links), und Superintendent Dirk Hauptmeier begrüßen die neue Pfarrerin in Silixen: Elisabeth Hollmann-Plaßmeier.

Extertal-Silixen. Nach zweijähriger Vakanz hat die evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Silixen seit dem 1. Juli eine neue Pfarrerin: Elisabeth Hollmann-Plaßmeier. Den Gottesdienst zur Einführung hatte die 51-jährige unter das Wort „... mit meinem Gott kann ich über Mauern springen.“ (Psalm 18, Vers 30) gestellt.



„Für mich spiegelt sich in diesem Psalmwort mein Lebensmotto wider. Neues zu wagen im Vertrauen auf Gottes Gegenwart und Begleitung.“ Der Kirchenvorstand habe ihr mit der Wahl das Vertrauen ausgesprochen, so die Pfarrerin weiter: „Ja, im Vertrauen auf Gott wollen wir mit Frau Hollmann-Plaßmeier den Sprung in die Zukunft der Kirchengemeinde wagen. Mit eben diesem Vertrauen auf Gott wage auch ich diesen Sprung.“

Der Superintendent der Klasse Nord, Dirk Hauptmeier, begrüßte die Besucher, darunter neben Gemeindemitgliedern, Weggefährten, Freunden und Familie auch  Bürgermeisterin Monika Rehmert und Vertreter der Nachbargemeinden. Er dankte allen, die während der Vakanz Aufgaben in der Kirchengemeinde übernommen hatten: „Stellvertretend nenne ich Pastor Hans-Georg Lühr. Dank auch allen Mitarbeitenden in der Gemeinde, allen voran: dem Kirchenvorstand!“

Elisabeth Hollmann-Plaßmeier bringe einen reichen Schatz an Erfahrungen mit: „In der Kinder- und Jugendarbeit ebenso wie in der Begleitung von Menschen in der letzten Lebensphase. Und dass die Menschen in Bethesda Dich nicht gerne haben ziehen lassen, zeigt, mit wie viel Hingabe und Einsatz Du dort tätig gewesen bist.“ 

Mehr als vierzehn Jahre war Hollmann-Plaßmeier Altenheimseelsorgerin im Altenzentrum Bethesda in Bad Salzuflen. Dieses Amt hat sie nun abgegeben. Seit 2013 ist sie mit einem halben Dienstumfang als Pfarrerin in den Kirchengemeinden Spork-Wendlinghausen und Hillentrup tätig und seit dem 1. Juli zusätzlich mit halbem Dienstumfang in Silixen. Hier wird sie auch ihren Wohnsitz nehmen. Dirk Hauptmeier: „Im Pfarrhaus brennt wieder Licht. Die Pfarrerin als Ansprechpartnerin und Begleiterin vor Ort. Wie schön!“

Der Dienst zwischen mehreren Gemeinden sei natürlich auch eine Herausforderung. „Ich möchte Dir deshalb zu Psalm 18 ein zweites Wort dazustellen: In Psalm 36, Vers 10 heißt es: „Bei dir, Gott, ist die Quelle des Lebens.“ In allem „Springen und Hindernisse überwinden“ solle die Pfarrerin immer wieder auch zu dieser Quelle kommen, „zum lebendigen Gott, zum Schöpfer des Himmels und der Erde, zu Jesus Christus, von dem Ströme lebendigen Wassers ausgehen.“

25.07.2016

Klimaschutz in der Landeskirche

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Armut von Kindern bekämpfen

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Kreis Lippe. „Wir wollen eine Gesellschaft, der jedes Kind gleich viel wert ist!“ Die Lippische Landessynode hat auf ihrer Tagung in Talle am Freitag, 19. Mai, beschlossen, sich diesem Aufruf des Deutschen Kinderhilfswerks und weiterer Verbände und Nichtregierungsorganisationen anzuschließen.

Synode dankt Religionslehrern

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Kreis Lippe. Mit drei Beschlüssen stärkt die Lippische Landessynode das Themenfeld Kirche und Schule. So haben die Synodalen auf ihrer Tagung in Talle am Freitag, 19. Mai, den Landeskirchenrat beauftragt, den Dialog zwischen Kirche und Schule zu intensivieren und auszuweiten.

Gründe für christliche Seelsorge an Schulen

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Erschreckende Bilder

Afghanischer Arzt berichtet über Lage in seinem Herkunftsland

Detmold. Der Raum war komplett mit Zuhörern besetzt - so groß war das Interesse an dem Bericht von Dr. Ataullah Zulfacar über die humanitäre Lage in seinem Heimatland Afghanistan.

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#Fluchtgedenken: Schweigeminute für mehr als 10.000 Tote

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Mit einer Gedenkveranstaltung am Berliner Hauptbahnhof und einer großen Plakatkampagne protestiert ein breites Bündnis von kirchlichen und nichtkirchlichen Organisationen gegen das Sterben im Mittelmeer. Sie schließen sich damit der Schweigeminute beim 36. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Berlin an. Der Kirchentag unterbricht sein gesamtes Programm für die Toten der europäischen Außengrenzen am Freitag, 26. Mai 2017, um 12 Uhr.

Mehr Zusammenarbeit und Kommunikation

EKD-Ratsmitglied Marlehn Thieme ruft auf Pfarrkonferenz zum „geistlichen Aufbruch“ auf

Kreis Lippe/Lemgo. „Geistlicher Aufbruch“ und „diakonisches Profil“ sind Herausforderungen, derer sich die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und ihre Mitgliedskirchen annehmen sollten. Für die Perspektive nach dem Reformationsjubiläum 2017 benannte Marlehn Thieme, Mitglied im Rat der EKD, vor rund 100 Pfarrerinnen und Pfarrern in Lemgo Fragestellungen an kirchliches Handeln. Thieme sprach vor der Amtlichen Pfarrkonferenz der Lippischen Landeskirche, die Anfang Mai – begleitend zum Halt des Reformationstrucks auf dem Europäischen Stationenweg in Lemgo – im Schloss Brake tagte.

Drei richtungsweisende Projekte

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Kreis Lippe/Heiden. Für richtungsweisende Projekte hat die Ev. Gemeindestiftung Lippe die ev.-ref. Kirchengemeinden Heiden, Heiligenkirchen und Spork-Wendlinghausen mit dem Gemeindepreis 2017 ausgezeichnet. Landessuperintendent Dietmar Arends übergab im Alten Pfarrhaus Heiden Vertretern der drei Projektgruppen den mit insgesamt 2.250 Euro dotierten Preis.

Notfallseelsorge unter neuer Leitung

Andreas Gronemeier folgt Christoph Pompe nach

Kreis Lippe. Neuer Koordinator und Leiter der Notfallseelsorge Lippe ist Superintendent Andreas Gronemeier. In einer Feierstunde ist der 55-jährige offiziell durch Kirchenrat Tobias Treseler in seiner neuen Funktion begrüßt und der bisherige langjährige Leiter, Pfarrer Christoph Pompe, verabschiedet worden.




Rund um den Friedhof

Friedhofsreferenten der EKD-Mitgliedskirchen tagten in Detmold

Kreis Lippe/Detmold. Es war eine umfangreiche Tagesordnung, die abgearbeitet wurde: von Arbeitssicherheitskonzepten über Fragen zu gärtnereibetreuten Gemeinschaftsgrabanlagen bis hin zum Verbot von Grabsteinen aus Kinderarbeit: Die Friedhofsreferenten und -sachbearbeiter der Mitgliedskirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) haben auf Einladung der Evangelischen Kirche von Westfalen und der Lippischen Landeskirche vom 7. bis zum 9. Mai im Landeskirchenamt in Detmold getagt.
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