Aktion „5.000 Brote“

Konfirmanden backen Brot für Bildungschancen von Jugendlichen

In der Konfi-Bäckerei: Sabine Hartmann, Uwe Wiemann, Bernhard Bulla, Dieter Bökemeier, Dietmar Arends und Emma-Lee (von links) laden ein zur Teilnahme an der Aktion „5.000 Brote – Konfirmandinnen und Konfirmanden backen Brot für die Welt“.

Kreis Lippe/Bad Salzuflen. „5.000 Brote – Konfirmanden backen Brot für die Welt“: In der Zeit zwischen Erntedank (7. Oktober) und 1. Advent (2. Dezember) ist es wieder soweit: Konfirmandinnen und Konfirmanden in Lippe backen gemeinsam mit lokalen Bäckern Brot, um es anschließend zu verkaufen und das Geld für Projekte der kirchlichen Hilfsorganisation „Brot für die Welt“ zu spenden.

Zu diesen Hilfs- und Bildungsprojekten gehören auch Ausbildungskurse für Jugendliche in Äthiopien, die von der dortigen Mekane Yesus Kirche unterstützt werden. Die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Bad Salzuflen pflegt seit etwa 30 Jahren partnerschaftliche Beziehungen zu Gemeinden der äthiopischen Kirche und wird sich mit ihren Konfirmandinnen und Konfirmanden am Projekt „5.000 Brote“ beteiligen. Dann mischen und kneten die Jugendlichen zusammen mit Pfarrer Uwe Wiemann in der Bäckerei Bulla im Gröchteweg in Bad Salzuflen unter der Anleitung von Bäckermeister Bernhard Bulla Teig, um nachher die daraus gebackenen Brote zu verkaufen.

Vorab erkundeten Pfarrer Wiemann, Landessuperintendent Dietmar Arends, Dieter Bökemeier (Landespfarrer für Ökumene und Mission) und Sabine Hartmann (Brot für die Welt-Beauftragte bei der Lippischen Landeskirche) ganz praktisch, was die jungen Leute in der Bäckerei erwartet.

Für Landessuperintendent Arends ist die Organisation der Back-Aktion – vom  Besuch in der Backstube bis zum Verkauf nach dem Gottesdienst oder beim Gemeindefest – ein vorbildliches Modell einer lebendigen und anspruchsvollen Konfi-Arbeit und gleichzeitig ein nachahmenswertes Beispiel für gelebten Glauben. Es sei ein ermutigendes Zeichen, wenn sich lippische Konfirmandinnen und Konfirmanden einsetzten für Bildungschancen gleichaltriger Jugendlicher in Äthiopien und anderen Ländern des Südens.

Landespfarrer Bökemeier dankte schon im Voraus allen Jugendlichen, die sich im Herbst für ihre Alterskameraden in Äthiopien, Indien und El Salvador einsetzen werden. Mit dem Erlös aus dem Brote-Verkauf würden in diesen drei Ländern Bildungsprojekte gefördert. Die drei Vertreter der Landeskirche und Pfarrer Wiemann dankten auch Bäckermeister Bernhard Bulla und dessen Nichte Emma-Lee für deren Bereitschaft, die Aktion zu unterstützen sowie ihnen das Backhandwerk und die besonderen Herausforderungen des Bäckerberufs zu erklären. Bernhard Bulla führt seit 1987 zusammen mit seinem Bruder Georg und seiner Schwester Christiane die Bad Salzufler Handwerksbäckerei Bulla. Emma-Lee (18 Jahre) hilft aus beim Verkauf.

Kirchengemeinden, die beim Projekt „5.000 Brote“ mitmachen wollen, erhalten bestimmte Unterrichtsmaterialen, die eigentlich kostenpflichtig sind, ohne Bezahlung zugeschickt, wenn sie sich bis Ende Mai anmelden bei Sabine Hartmann, landeskirchliche Referentin für ökumenisches Lernen: Tel. 05231/ 976864, E-Mail: sabine.hartmann@lippische-landeskirche.de.

15.05.2018

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