Hexenverfolgung und ihre Erinnerung - 3

Samstag, 28.04.2018, 15.00 - 16.30 Uhr

Veranstaltungsreihe in Kooperation mit dem Arbeitskreis Hexenverfolgung in Detmold (Ortsverein Detmold im Lippischen Heimatbund), der Volkshochschule Detmold-Lemgo, dem Museum Hexenbürgermeisterhaus Lemgo, den Stadtarchiven Detmold und Lemgo sowie dem Naturwissenschaftlichen und Historischen Verein für das Land Lippe e.V., Vereinsgruppe Lemgo

-3-

Rundgang zu dem Hexenverfolgungen in der Residenzstadt Detmold

In Detmold tagte seit 1650 das landesherrliche Peinliche Halsgericht, das sich mit den Hexereiprozessen für ganz Lippe - mit Ausnahme von Lemgo - befasste. In der Stadt kam es vor allem zu zwei großen Verfolgungswellen: eine zwischen 1653 und 1654 und eine zwischen 1657 und 1661. Ihnen fielen nicht nur Frauen zum Opfer, sondern auch Männer, Jugendliche und Kinder. Letztere wurden aus ganz Lippe zusammengezogen und in einem als Gefängnis genutzten ehemaligen Gasthaus inhaftiert.
Der Rundgang zeigt Stationen in der Stadt auf, die für die Geschichte der Hexenverfolgung in Detmold von Bedeutung sind und berichtet über Einzelschicksale.

Ort: Treffpunkt Rosental/Ecke Ameide, (am Fuß des Hermann), 32756 Detmold

Referentin: Gesine Niebuhr

Veranstalter Arbeitskreis Hexenverfolgung in Detmold und Bürgerstiftung Detmold

  • Twitter
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Windows Live