Klimawandel und Energiepolitik

Bei der Umweltarbeit der Lippischen Landeskirche ist der ressourcenschonde Umgang mit Energie in Zeiten des Klimawandels ein Schwerpunktthema.

Klimaschutzkonzept der Lippischen Landeskirche

im September 2016 wird das geplante Klimaschutzkonzept auf den Klassentagen vorgestellt. Im November liegt es dann der Synode zur Beratung und Beschlussfassung vor.

In diesem Zusammenhang laden wir ein:

Heute Handeln für ein besseres Morgen

Einführung in das geplante Klimaschutzkonzept

Montag, 24. Oktober 2016 um 18:30  Uhr im Landeskirchenamt Detmold

Das geplante Klimaschutzkonzept erfordert ein gemeinsames Handeln von vielen Beteiligten aus Kirchengemeinden und Landeskirche. Viele Einzelpunkte wollen bedacht und Einzelschritte vorbereitet werden, damit es gemeinsam gelingt. Dabei gibt es viele Fragen, u.a.:

  • Was wird von unserer Kirchengemeinde erwartet?
  • Wer hilft uns bei unseren Entscheidungen?
  • Gibt es Unterstützung von der Landeskirche?
  • Wie sieht solche Unterstützung aus?
  • Müssen/sollen wir alle Konzeptthemen bearbeiten und die Handlungsfelder umsetzen?
  • Wie setzen andere Landeskirchen ihr Klimaschutzkonzept um?
  • Was ist der Klimapakt vom Kreis Lippe?

Diese und andere Fragen wollen wir schon vor der endgültigen Beratung in der Synode besprechen. Die Arbeitsgruppe Klimaschutz der Kammer für Öffentliche Verantwortung hat das Konzept vorbereitet und stellt sich Ihren Fragen und Anregungen an diesem Informationsabend.

Wir freuen uns, Sie im Landeskirchenamt, Leopoldstraße 27,  32756 Detmold begrüßen zu können. Es besteht eine Parkmöglichkeit hinter dem Haus (Zufahrt von der Seminarstraße).

Die Arbeitsgruppe Klimaschutzkozept der Kammer für Öffentliche Verantwortung

Der Einführungstext und das Klimaschutzkonzept stehen zum Download bereit.


Energieeffizienz

ist eines der zentralen Themen im Umgang mit Energie und kommt sowohl uaf der Erzeugungseite als auf der Verbrauchsseite von Energie eine entscheidende Bedeutung bei.

Klimaschutzkonzept

Darum hat die

Klimaallianz

Angesichts der immensen Herausforderung, die der Klimawandel für Natur und Gesellschaft darstellt, haben sich über 110 Organisationen zu einem Bündnis zusammengeschlossen: der Klima-Allianz Deutschland. Gemeinsam setzen sie sich dafür ein, dass jetzt politische Rahmenbedingungen geschaffen werden, die eine drastische Senkung der Treibhausgase in Deutschland bewirken. Die Lippische Landeskirche ist Mitglied der Kliamallianz.

Entwicklungspolitsiche Plattform Klima der Gerechtigkeit

Im Rahmen der Klimaallianz haben Kirchen und Entwicklungsorganisationen die entwicklungspolitische Plattform Klima der Gerechtigkeit entwickelt. Die Lippische Landeskirche gehörte mit zu den Erstunterzeichnern.

Die Aktuellen Infromationen der Plattform finden sich unter http://www.kirchen-fuer-klimagerechtigkeit.de

">Landessynode im Juni 2012 beschlossen ein Klimaschutzkonzept aufzustellen, das erarbeitet wird (Stand Jan 2013). 

 

Kerngebiete dieses Konzepts sollen sein:

  1. Globale Gerechtigkeit (z. B. Entwicklung einer klimafreundlichen Kirche in einer gerechten Welt)
  2. Wärmeenergie (z. B. Heizenergie)
  3. Stromerzeugung und -verbrauch
  4. Mobilität (z. B. Verkehr, Reisen, An- und Abreise zu Veranstaltungen, lfd. Gemeindearbeit)
  5. Beschaffung (z. B. Ausstattung, Geräte, Lebensmittel)

Logo KlimakollekteKompensation nicht vermeidbarer Emissionen

Als eine erste konkrete Umsetzung der zu planenden Maßnahmen (Ziffer 4; Mobilität) sind die Treibhausgasemissionen,

  • die bei der landeskirchlichen synodalen Arbeit (Synode, Kammern, Ausschüsse und Klassentage),
  • bei landeskirchlichen (Groß-)Veranstaltungen und
  • bei landeskirchlichen Dienstreisen (In- und Ausland)

jährlich anfallen und nicht vermieden bzw. reduziert werden können, auszugleichen und so ein Beitrag zum Schutz des Klimas zu leisten. Bei allen landeskirchlichen Vorhaben, die sich klimaschädigend auswirken können, ist der möglichen Vermeidung höhere Priorität einzuräumen. Der jährliche Ausgleich erfolgt durch Zahlung an den kirchlichen Kompensationsfonds „Klima-Kollekte“.

Energiekontrolling

Weiter wird ab Anfang 2013 ein Energiekontrolling in der Landeskirche eingeführt. Weitere Informationen unter: "Grünes Datenkonto"

Weiterbildungsveranstaltungen für Kirchenvorstände, Umweltbeafutragte und Mitarbeitende in Kirchengemeinden im Rahmen von Einzelveranstaltungen und der Altbausanierungswochen sind ein fester Bestandteil der Arbeit.

Es gibt /gab dazu Veranstaltungen zu den Einzelthemen

 

Klimaschutzinititiative des Bundes 

Mit Fördermitteln der Klimaschutzinitiative des Bundes werden zur Zeit mehr als 90 Gebäude in 34 Gemeinden der Landeskirche auf Energetische Einsparpotentiale untersucht. Die Gesamtergebnisse liegen seit Sommer 2012 vor.
Weitere informationen ...

 

Öko-Regio-Strom-Pool Lippe

Photovolatik auf dem LKABereits 2001 schlossen die Stadtwerke Detmold, Lemgo und Bad Salzuflen und die LIppische Landeskirche einen Vertrag über einen ökologisch orientierte Stromproduktion und Vermarktung. 50% des elektrischen Stroms kommen aus Kraftwärmekoppelung und 50% aus erneuerbaren Energien. Atomkraft ist ausdrücklich ausgeschlossen. Der Strom aus diesem Vertrag wird mit einem Aufschlag von 1 ct/kWh auf den normalen Strompreis vetrieben, hieraus werden dann Investiionen in neue Anlagen für erneuerbare Energien und Kraftwärmekopplung gefördet.

Das erste gefördete Projekt war die Photovoltaikanlage auf dem Landeskirchenamt.

Der Strombezug mit diesen Vertragsbedingunen steht allen Stromkunden offen: Privatverbraucher, Gewerbebetriebe, Vereine und auch öffentliche Einrichtungen können so ihre CO2-Bilanz entscheidend entlasten.

Im Novmber 2011 wurde der Vertrag erneuert. Wesentliche Neuerungen sind

  • die Zertifzierung des Produkts durch den TÜV NORD und
  • die Öffnung des Vertrags für das gesamte Gebeit der Lippischen Landeskirche bzw. den Keis Lippe.

Im Juni ging in Detmold-Berlebeck ein mobiles BHKW in Betrieb mit dem Ziel jährlich 45t CO2 einzusparen.

Ausstellung Klima der Gerechtigkeit

Die Vereinte Evangelische Mission hat die Ausstellung Klima der Gerechtigkeit entwickelt.
In unserer Landeskirche war sie bisher in

 

 

Können wir aus Erfahrungen lernen? Ich hoffe es, denn es ist notwendig!
Ein Appell für einen neuen Anfang.

Für viele Menschen ist das Unglück im Kernkraftwerk Fukushima I nach dem schweren Erdbeben und nachfolgendem Tsunami die erste große Atomkatastophe in ihrem Leben. Für andere ist es nur das 2. oder gar 3. große Unglück in einem Kernkraftwerk in ihrer Lebensspanne, das sie bewusst wahrnehmen. In Three Mile Island (Harrisburg, USA, 28.03.1979) war es eine Kombination aus Fehlfunktionen der Anlage , Konstruktions-mängeln und menschlichem Versagen. In Tschernobyl (Ukraine, 25.04.1986) führte dann eine Fehlbedienung der Anlage zu den Schäden. Aber von den meisten Menschen wurde die Technik für weiterhin beherrschbar gehalten, sofern es nur gelänge, sie rich-tig zu bauen und zu betreiben. 

Klimaallianz

Angesichts der immensen Herausforderung, die der Klimawandel für Natur und Gesellschaft darstellt, haben sich über 110 Organisationen zu einem Bündnis zusammengeschlossen: der Klima-Allianz Deutschland. Gemeinsam setzen sie sich dafür ein, dass jetzt politische Rahmenbedingungen geschaffen werden, die eine drastische Senkung der Treibhausgase in Deutschland bewirken. Die Lippische Landeskirche ist Mitglied der Kliamallianz.

Entwicklungspolitsiche Plattform Klima der Gerechtigkeit

Im Rahmen der Klimaallianz haben Kirchen und Entwicklungsorganisationen die entwicklungspolitische Plattform Klima der Gerechtigkeit entwickelt. Die Lippische Landeskirche gehörte mit zu den Erstunterzeichnern.

Die Aktuellen Infromationen der Plattform finden sich unter http://www.kirchen-fuer-klimagerechtigkeit.de

20.06.2012 Heinrich Mühlenmeier

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