Dekade gegen Gewalt
Ökumenische Dekade zur Überwindung von Gewalt – Abschlussfest in Essen am Sonntag, 19. September 2010
Der Ökumenische Rat der Kirchen (Weltkirchenrat, ÖRK) in Genf hat die Jahre 2001 bis 2010 zur weltweiten „Dekade zur Überwindung von Gewalt“ erklärt.
Ziel der Dekade ist es, das Eintreten gegen Gewalt sowie für Frieden, Gerechtigkeit und Versöhnung zum Schwerpunkt der kirchlichen Arbeit in den kommenden zehn Jahren zu machen. Die Initiative dazu ging von der Vollversammlung des Weltkirchenrates 1998 in Harare (Simbabwe) aus. Gewalt sei ein weltweites Problem, zu dem die Kirchen nicht schweigen dürften, hieß es damals zur Begründung. Die Kirchengemeinden sind aufgerufen, vor Ort eigene Projekte zu begründen.
Dem ÖKR gehören derzeit 342 christliche Kirchen aus mehr als 100 Ländern an.
„Frieden bleibt dran – Kirchen für eine Kultur der Versöhnung“
Abschlussveranstaltung der Ev. Landeskirchen in Rheinland, Westfalen und Lippe
Sonntag, 19.September in Essen:
11.00 Uhr Festgottesdienst
mit Beteiligung von Präses Schneider (EKiR), Präses Buß (EKvW) und Landessuperintendent Dutzmann (LLK)
Thema: „Ehre sei Gott und Friede auf Erden"
Teilnehmen werden ökumenische Gäste des Kirchenkreises Essen aus neun Partnerschaften weltweit
in der Kreuzeskirche/Nagelkreuzzentrum
Predigt: Viola Raheb, Theologin und Pädagogin, Wien, Mitglied der Dekade-Koordination des ÖRK,
Musikalische Begleitung: Marimba Gruppe, Oberhausen und „New Life Gospel Choir“, Düsseldorf
12.30 Uhr „Friedenszug“ zur Marktkirche
ca. 13.00 Uhr Programm rund um die Marktkirche in Essen
15.45 Uhr Liturgischer Abschluss und Reisesegen mit Superintendent Mundt, KK Essen
mit den ökumenischen Partnern aus Afrika, Lateinamerika, Asien und Europa

